Neuerungen

Die Aktualisierung vom Juni 2026 umfasst ein neues Werkzeug zur Überprüfung der optimalen Konfiguration von Webkarten, ein neu gestaltetes Dashboard zum Organisationsstatus, Verbesserungen bei der Verwaltung von Inhalten und dem Datenmanagement sowie neue Funktionalität für die gesamte ArcGIS Online-Website. Die wichtigsten Neuerungen sind nachstehend aufgeführt. Weitere Informationen finden Sie im Blogbeitrag What's new in ArcGIS Online.

Karten

Szenen

  • Optimieren Sie Ihre Visualisierungen, indem Sie Leuchteffekte zu 3D-Symbolen hinzufügen.
  • Mit dem neuen Werkzeug "Position" können Sie Positionsdetails wie Koordinaten, Höhe, nächstgelegene Adresse und Oriented Imagery ermitteln.
  • Führen Sie erweiterte Volumenmessungen (Beta) durch, wie beispielsweise Abtrags-/Auftrags- und Lagerbestandsanalysen durch.
  • Erkunden Sie Gaussian-Splatting-Layer mit erweiterten Analysewerkzeugen wie Höhenprofilen und Sichtbarkeitslinien.
  • Steuern Sie die Sichtbarkeit von Markern und Beschriftungen, wenn diese verdeckt sind oder sich unter der Erde befinden.
  • Über den neuen Startbildschirm können Sie schnell ausgewählte und aktuelle Szenen öffnen und auf nützliche Ressourcen zugreifen.
  • Stellen Sie komplexere Polygongeometrien dar, wie beispielsweise sich selbst schneidende Polygone.

Weitere Informationen zu den Neuheiten in 3D finden Sie im Blogbeitrag Neuerungen in Scene Viewer.

Freigabe und Zusammenarbeit

App-Konfiguration

  • ArcGIS Dashboards enthält mehrere Aktualisierungen. Dashboard-Autoren können nun Quellaktionen für die Feature-basierten Elemente "Rich Text", "Skala" "Indikator", "Details" und "Eingebetteter Inhalt" konfigurieren. Darüber hinaus unterstützt das Rich-Text-Element die Konfiguration einer optionalen Datenquelle, wodurch es zu einem datengesteuerten Element wird. Sie können nun auch die Größe des oberen, mittleren und unteren Textes eines Indikators anpassen, indem Sie die Abstände zwischen den Feldern innerhalb des Indikator-Vorschaubereichs oder im Dashboard-Layout verschieben. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Neuerungen in ArcGIS Dashboards.
  • ArcGIS Experience Builder bietet nun die Möglichkeit, Übersetzungen für App-Texte hinzuzufügen. In den allgemeinen Einstellungen können Sie Übersetzungen manuell eingeben oder mit dem Übersetzungsassistenten generieren. In Experience Builder sind drei neue Widgets verfügbar. Das Widget "Bildänderungserkennung" vergleicht zwei eingegebene Bilddaten-Layer anhand von Spektralindizes, um Unterschiede wie beispielsweise Änderungen der Landbedeckung hervorzuheben. Das Widget "Sprachauswahl" ist ein Dropdown-Menü, mit dem Sie die Sprache der App zur Laufzeit ändern können. Das QuickCapture-Widget ist in ArcGIS QuickCapture integriert und ermöglicht es Ihnen, ein Werkzeug zur Datenerfassung im Außendienst hinzuzufügen, um die Koordination zwischen Leitstellen und Außendienst-Teams zu gewährleisten. Zu den weiteren Verbesserungen zählen ein neuer kombinierter Linien- und Säulendiagrammtyp im Diagramm-Widget, die Unterstützung für das gleichzeitige Speichern mehrerer bearbeiteter Felder im Tabellen-Widget sowie die Unterstützung für den Druck mit benutzerdefinierten Drucklayouts im Widget "Drucken". Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Neuerungen in Experience Builder.
  • ArcGIS Instant Apps enthält mehrere Aktualisierungen. Im Modus "Mehrere Karten vergleichen" können App-Entwickler nun mehr als vier Karten auswählen, die in einem Dropdown-Menü angezeigt werden, aus dem die App-Benutzer dann auswählen können. Der Manager verfügt nun über Funktionen zum Kopieren und Einfügen sowie die Möglichkeit, Features in großer Zahl zu erstellen. Die Option "In der Nähe" verfügt über eine optimierte Bedienoberfläche und eine verbesserte Experience. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Neuerungen in Instant Apps.

Content-Management

  • Um die Datengenauigkeit zu verbessern, können Sie festlegen, welche Werte für verschiedene Felder in einem Layer oder in einer Tabelle voneinander abhängig sind und gruppiert werden. Wenn Sie diese Gruppenwerte definieren, können Sie die Werte festlegen, die Editoren in bestimmte Felder eingeben dürfen.
  • Sie können Ersatz für weitere veraltete und nicht mehr unterstützte Elementtypen festlegen.
  • Feldwerttypen unterstützen jetzt das Festlegen eines Feldes zum Speichern von URL-Werten.
  • Über eine neue Option im Bereich "Feldwerte" können Sie ein Trennzeichen festlegen, wenn Sie Wertelisten in Zeichenfolgenfeldern speichern.
  • Wenn Sie einen gehosteten Feature-Layer aus einer gezippten File-Geodatabase veröffentlichen, die eine Parcel-Fabric enthält, umfasst der gehostete Feature-Layer einen Parcel-Fabric-Layer.
  • Sie können einen Filter definieren, um festzulegen, welche Features zu einem gehosteten Feature-Layer hinzugefügt oder darin aktualisiert werden, wenn Sie die Aktualisierung anhand eines anderen Feature-Layers vornehmen.
  • Geplante Paketaktualisierungen für vordefinierte Offline-Kartenbereiche verfallen ein Jahr nach ihrer Erstellung. Sechzig Tage vor Ablauf der geplanten Paketaktualisierung wird für einen Kartenbereich die Meldung "Läuft ab" angezeigt, und Sie können den geplanten Zeitraum um ein weiteres Jahr verlängern.
  • Für zusätzliche Elementtypen werden nun Informationen darüber bereitgestellt, wo ein Element verwendet wird, und welche anderen Elemente von einem Element verwendet werden. Beispielsweise werden auf der Registerkarte Übersicht einer Dashboard-Elementseite die im Dashboard verwendete Webkarte und die Layer dieser Webkarte angezeigt. Elementbesitzer und Organisationsadministratoren haben Zugriff auf eine Liste auf der Registerkarte Verwendung, aus der hervorgeht, wo ein Element verwendet wird.
  • Die Elementseite für einige Elementtypenzeigt das Koordinatensystem an, das mit dem Element gespeichert wurde.
  • Weitere Informationen zu den neuen und verbesserten Funktionen in den aktuellen Arcade-Versionen finden Sie in den Versionshinweisen zu ArcGIS Arcade.

Notebooks

  • Der Notebook-Assistent (Beta) steht nun zur Verfügung, um beim Schreiben, Erklären und Beheben von Problemen mit Python-Code zu unterstützen. Sie können nun über das obere Menüband des Notebook-Editors auf den Notebook-Assistenten zugreifen.
  • Neue Versionen von ArcGIS API for Python-, ArcPy- und Python-Bibliotheken sind jetzt in den Notebook-Runtimes verfügbar.

Analyse

Die folgenden neuen Werkzeuge sind jetzt verfügbar:

  • Das Werkzeug 80/20-Analyse berechnet das Feld "Kumulativer Prozentsatz", um die Orte zu identifizieren, die eine überproportional hohe Anzahl von Ereignissen aufweisen.
  • Das Werkzeug Ziel mithilfe von Spektren erkennen berechnet für jedes Pixel in einem Eingabe-Raster eine Abgleichpunktzahl, die davon abhängt, wie gut das Spektrum des Pixels mit den Zielspektren übereinstimmt, die in einer Eingabe-Spektralsignaturdatei definiert sind.
  • Das Werkzeug Bildabweichungen erkennen erstellt für ein Eingabe-Multiband-Bild oder ein Eingabe-Hyperspektralbild ein Punktzahl-Raster für Abweichungen. Das Punktzahl-Raster für Abweichungen ist ein Einzelband-Raster mit Werten zwischen 0 und 1.
  • Das Werkzeug Bibliotheksspektren-Resampling führt ein Resampling der Eingabe-Bibliotheksspektren durch, um die Anzahl der Bänder und den Wellenlängenbereich der Zielspektren von einem Zielsensor, einer benutzerdefinierten Spektralbibliotheksdatei oder einem benutzerdefinierten Bild abzugleichen.

Die folgenden Verbesserungen sind nun für ModelBuilder verfügbar.

  • Analysemodelle können nun veröffentlicht werden, um benutzerdefinierte Web-Werkzeuge zu erstellen, während sich das Modell im Anzeigemodus befindet Weitere Informationen finden Sie unter Veröffentlichen von Modellen.
  • Sie können nun ein aus einem Modell veröffentlichtes Web-Werkzeug überschreiben.
  • Das Ausführen des Modells vor der Veröffentlichung als benutzerdefiniertes Web-Werkzeug ist nicht mehr erforderlich. Es wird weiterhin empfohlen, das gesamte Modell auszuführen, um sicherzustellen, dass das Werkzeug keine Fehler enthält und die korrekten Ergebnisse liefert. Weitere Informationen finden Sie unter Veröffentlichungs-Anforderungen.
  • Die Analysewerkzeuge unterstützen jetzt auch einzelne Feldwert-Variablen. Variablen sind Eingaben in ein Analysewerkzeug, sind Eingaben für ein Analysewerkzeug, die einen Wert oder eine Referenz zu Daten enthalten und die Iteration von Werkzeugparametern beschleunigen können. Variablen sind auch für die Konfiguration von Analysemodellen unerlässlich, die als benutzerdefiniertes Web-Werkzeug veröffentlicht werden sollen.
  • Sie können nun Elemente in einem Modell kopieren und einfügen. Dies schließt das Kopieren von Elementen aus einem Modell und das Einfügen in ein zweites Modell ein.

Balkendiagramme, Histogramme und Scatterplots können nun mithilfe von gekachelten Bilddaten-Layern, dynamischen Bilddaten-Layern und WCS-Layern erstellt werden.

Konten und Verwaltung

  • Ein neu gestaltetes Dashboard zum Organisationsstatus bietet Administratoren tiefere Einblicke in die Credit-Nutzung innerhalb der Organisation. Interaktive Diagramme und Tabellen zeigen Informationen zu den für Speicherung, Transaktionen und Sitzungen verbrauchten Credits an. Mithilfe von Optionen für voreingestellte und benutzerdefinierte Datumsbereiche, Seitenfiltern und Drill-Through-Funktionen können Administratoren auf bestimmte Informationen zum Credit-Verbrauch zugreifen – beispielsweise auf die Anzahl der Credits, die in den letzten 30 Tagen für die Speicherung von gehosteten Feature-Layern verbraucht wurden.
  • Administratoren können die Anmeldetypen der Mitglieder aktualisieren, beispielsweise ArcGIS-Anmeldungen in SAML-Anmeldungen umwandeln, ohne dabei Benutzerkonten neu anlegen zu müssen. Dieser optimierte Workflow vereinfacht die Identitätsverwaltung und reduziert den Verwaltungsaufwand.
  • Mitglieder, denen eine benutzerdefinierte Rolle mit bestimmten Berechtigungen zugewiesen wurde, können nun in einer Partnerkollaboration als Kollaborationskoordinatoren benannt werden. Administratoren können diese benutzerdefinierte Rolle mithilfe der neuen Vorlage "Kollaborationskoordinator" zuweisen.