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Verwalten gehosteter Feature-Layer

Sie können bestimmte Einstellungen für einen gehosteten Feature-Layer (oder Tabellen-Layer) ändern, während andere Einstellungen für einzelne Layer im gehosteten Feature-Layer festgelegt werden. In den folgenden Abschnitten wird beschrieben, wie der Besitzer eines Layers oder ein Administrator die Einstellungen für einen gehosteten Feature-Layer und die darin enthaltenen Layer verwalten kann.

Tipp:

Die folgenden Einstellungen gelten für jeden, der Zugriff auf Ihren gehosteten Feature-Layer hat. Berücksichtigen Sie dies, wenn Sie Ihren Layer freigeben:

  • Verwendung eines gehosteten Feature-Layers offline oder in einer Kollaboration (Synchronisierung aktivieren (entkoppelte Bearbeitung mit Synchronisierung))
  • Exportieren von Daten aus dem gehosteten Feature-Layer (Anderen Benutzern erlauben, unterschiedliche Formate zu exportieren)
  • Hinzufügen von Anlagen zu Features in gehosteten Feature-Layern (Anlagen aktivieren)

Umbenennen von Layern

Sie können den Namen von gehosteten Feature-Layer-Elementen und Layern innerhalb von gehosteten Feature-Layern ändern.

Die Änderung des Element- oder Layer-Namens in einem gehosteten Feature-Layer hat keine Auswirkungen auf die Namen in einem abhängigen gehosteten Layer oder in einer abhängigen gehosteten Sicht. Entsprechend werden die Namen im gehosteten Quell-Feature-Layer durch die Änderung des Elementnamens oder der Namen der Layer im abhängigen Layer nicht geändert.

  1. Melden Sie sich bei Ihrer Organisation an, und öffnen Sie die Elementseite für den gehosteten Feature-Layer.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Übersicht auf Bearbeiten neben dem Element oder dem Layer-Namen, den bzw. das Sie ändern möchten.
  3. Geben Sie einen neuen Namen für den Layer ein, und klicken Sie auf Speichern.

Verwalten von Editor-Einstellungen

Als Besitzer eines gehosteten Feature-Layers oder als Administrator können Sie Änderungen an gehosteten Feature-Layern durch andere zulassen. Wenn Sie anderen Benutzern die Bearbeitung gewähren, können Sie auch Anmeldenamen von Editoren erfassen und den Feature-Zugriff basierend auf diesen Anmeldenamen zusätzlich einschränken.

Der Besitzer des gehosteten Feature-Layers kann den Layer auch dann bearbeiten, wenn die Bearbeitungsfunktion für den Layer nicht aktiviert ist.

Änderungen durch andere zulassen

Als Besitzer eines gehosteten Feature-Layers oder als Administrator der Organisation können Sie steuern, welche Änderungen ggf. an einem gehosteten Feature-Layer vorgenommen werden können. Sie können den Layer konfigurieren, um nachzuverfolgen, wann und von wem Änderungen an den einzelnen Features des Layers durchgeführt wurden. Wenn Sie festlegen, dass Änderungen eines gehosteten Feature-Layers nachverfolgt werden sollen, erfolgt die Nachverfolgung für alle editierbaren Sichten, die Sie aus dem gehosteten Feature-Layer erstellen.

Führen Sie die folgenden Schritte zum Aktivieren der Bearbeitung durch und legen Sie fest, welche Arten von Änderungen vorgenommen werden dürfen:

  1. Öffnen Sie die Detailseite des gehosteten Feature-Layers, dessen Bearbeitung Sie anderen erlauben möchten.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.
  3. Führen Sie einen Bildlauf zum Abschnitt Feature-Layer (gehostet) Einstellungen oder Feature-Layer (gehostet, Sicht) Einstellungen durch, und aktivieren Sie die Option Bearbeitung aktivieren.

    Hinweis:

    Sie können die Bearbeitung oder Synchronisierung für Sichten von gehosteten Feature-Layern, die mit dem Werkzeug Features verbinden erstellt wurden, nicht aktivieren.

  4. Aktivieren Sie die Option Verfolgen, wer Features erstellt und zuletzt aktualisiert hat, um Änderungen nachzuverfolgen, die an räumlichen und nicht räumlichen Attributen des gehosteten Feature-Layers vorgenommen wurden.

    Mit Erstellte und aktualisierte Features verfolgen können Anwendungen feststellen, welche Features hinzugefügt, aktualisiert oder gelöscht wurden.

    Wenn Sie Erstellte und aktualisierte Features verfolgen aktivieren, können Sie den gehosteten Feature-Layer später nicht überschreiben.

    Beachten Sie außerdem, dass die Option Erstellte und aktualisierte Features verfolgen für den gehosteten Feature-Layer nicht deaktiviert werden kann, wenn Sie einen gehosteten Kachel-Layer über einen gehosteten Feature-Layer mit dieser Einstellung veröffentlichen und der gehostete Kachel-Layer für die automatische Erstellung von Kacheln konfiguriert ist.

  5. Aktivieren Sie Verfolgen, wer Features erstellt und zuletzt aktualisiert hat, um Anmeldevorgänge von Editoren nachzuverfolgen und genauer zu steuern, welche Elemente für sie sichtbar sein sollen und welche Aufgaben sie für gehostete Feature-Layer ausführen dürfen.

    Sichten gehosteter Feature-Layer übernehmen diese Einstellung von dem gehosteten Feature-Layer, aus dem sie erstellt werden, und können nicht unabhängig konfiguriert werden. Um die Nachverfolgung von Editoren für die Sicht eines gehosteten Feature-Layers zu aktivieren oder zu deaktivieren, ändern Sie die Einstellung für die Editor-Nachverfolgung in dem gehosteten Feature-Layer, aus dem die Sicht erstellt wurde.

  6. Wählen Sie für Welche Art von Bearbeitung ist zulässig? eine der folgenden Optionen aus :
    • Wählen Sie Features hinzufügen, aktualisieren und löschen aus, um Editoren das Hinzufügen, Aktualisieren und Löschen der Feature-Geometrie sowie das Ändern der Attribute von Features zu erlauben.
    • Wählen Sie Features hinzufügen und aktualisieren aus, um Editoren das Hinzufügen und Aktualisieren der Feature-Geometrie sowie das Ändern der Attribute von Features zu erlauben.
    • Wählen Sie Features hinzufügen, um Editoren das Hinzufügen von Feature-Geometrien zu erlauben. Wenn nicht räumliche Attribute gleichzeitig mit der Geometrie hinzugefügt werden, weist das Feature sowohl räumliche als auch nicht räumliche Attribute auf.
    • Wählen Sie Features aktualisieren, um Editoren das Aktualisieren der Feature-Geometrie und der Attribute zu erlauben.
    • Wählen Sie Nur Attribute aktualisieren, wenn es für die Editoren möglich sein soll, Attributinformationen einzugeben, ohne dass die Feature-Geometrie geändert wird.
  7. Wenn Sie den gehosteten Feature-Layer so konfiguriert haben, dass nachverfolgt wird, wer Daten erstellt und bearbeitet, können Sie die folgenden Zusatzbeschränkungen auf den gehosteten Feature-Layer oder die von diesem abhängigen Feature-Layer-Sichten anwenden. Diese erweisen sich als hilfreich, wenn Ihr gehosteter Feature-Layer oder die Feature-Layer-Sicht in Crowdsourcing-Apps verwendet werden soll, in denen Sie beschränken möchten, was der jeweilige Mitwirkende sehen kann oder wie viel Kontrolle jeder Mitwirkende über die Daten hat.
  8. Wenn Editoren nur diejenigen Features sehen sollen, die sie erstellt haben, aktivieren Sie Editoren können nur eigene Features anzeigen (Verfolgung erforderlich) unter Welche Features sind für Editoren sichtbar? . Aktivieren Sie diese Option, wenn der Layer vertrauliche oder proprietäre Informationen wie medizinische Datensätze oder Forschungsdaten enthält, für die Editoren möglicherweise nur über die Erlaubnis der Verwendung der von ihnen gesammelten Daten verfügen.
  9. Wenn Editoren keine Features sehen sollen, auch nicht die von ihnen selbst hinzugefügten, aktivieren Sie Features sind für Editoren nicht sichtbar; dies gilt auch für Features, die sie hinzufügen unter Welche Features sind für Editoren sichtbar? . Aktivieren Sie diese Option, wenn dem Editor neu hinzugefügte Features nicht angezeigt werden müssen oder sollen. Wenn beispielsweise Umfrageinformationen in der Öffentlichkeit mithilfe von Apps wie Survey123 for ArcGIS, GeoForm oder konfigurierbaren Crowdsource Polling-Apps erfasst werden, soll der Editor die von den Befragten gegebenen Antworten vielleicht nicht sehen, da es sich um private oder vertrauliche Angaben wie die Privatadresse des Befragten handeln kann.

    Wenn der Besitzer des gehosteten Feature-Layers oder ein Mitglied der Standardadministratorrolle den Layer mit vollen Bearbeitungsrechten zur Karte hinzufügt, kann er alle Features im Layer sehen, selbst wenn die Option Features sind für Editoren nicht sichtbar; dies gilt auch für Features, die sie hinzufügen aktiviert ist. Analog sehen alle Mitglieder einer Gruppe, die für die Bearbeitung aller Inhalte konfiguriert ist, alle Features, wenn Sie den gehosteten Feature-Layer für diese Gruppe freigeben.

    Vorsicht:

    Wenn Sie die Option Features sind für Editoren nicht sichtbar; dies gilt auch für Features, die sie hinzufügen aktivieren, kann der Layer nicht in Collector for ArcGIS verwendet werden.

  10. Wenn Sie die Bearbeitung von Features auf den Ersteller beschränken möchten, aktivieren Sie Editoren können nur eigene Features bearbeiten (Verfolgung erforderlich) unter Welche Features können Editoren bearbeiten? . Dadurch wird ermöglicht, dass Editoren die Features löscht oder ändert, die er selbst erstellt hat, jedoch nicht diejenigen, die andere Benutzer erstellt haben.
  11. Wenn anonymen Benutzern (also Personen, die einen gehosteten Feature-Layer aufrufen, ohne bei Ihrer Organisation angemeldet zu sein) lediglich das Hinzufügen von Features gestattet sein soll, wählen Sie Nur neue Features hinzufügen (Verfolgung erforderlich) unter Welchen Zugriff haben anonyme (nicht angemeldete) Editoren? . Dadurch wird das Bearbeiten vorhandener Features durch anonyme Editoren verhindert, während Editoren, die Mitglied Ihrer Organisation sind, weiterhin solche Änderungen vornehmen dürfen.

    Hinweis:

    Diese Einstellung ist nur anwendbar, wenn der Layer für alle freigegeben (öffentlich) ist. Wenn der Layer nicht öffentlich ist, können anonyme Benutzer nicht darauf zugreifen.

  12. Klicken Sie am unteren Rand der Registerkarte Einstellungen auf Speichern.

Vollständige Bearbeitungssteuerung für Besitzer

Sie können jeden beliebigen gehosteten Feature-Layer, dessen Besitzer Sie sind, mit aktivierter Bearbeitung in Map Viewer öffnen. Dies kann unabhängig davon erfolgen, ob der Feature-Layer durch andere Benutzer bearbeitet werden kann. Somit können Sie einen einzelnen Feature-Layer für die öffentliche Anzeige und interne Bearbeitung verwenden.

Um die Bearbeitung zu aktivieren, öffnen Sie die Detailseite des gehosteten Feature-Layers, klicken Sie auf die Schaltfläche Öffnen und dann auf Layer mit vollständiger Bearbeitungsfunktionalität zur neuen Karte hinzufügen.

Genauere Kontrolle von Bearbeitungen an Layern

Manchmal müssen Sie einen gehosteten Feature-Layer zum Anzeigen für die Öffentlichkeit oder für eine Gruppe mit sehr vielen Mitgliedern verfügbar machen, er soll aber nur von einigen Mitgliedern Ihrer Organisation bearbeitet werden können. Wenn Sie die Bearbeitung für einen gehosteten Feature-Layer aktiviert haben, kann er von jedem Benutzer bearbeitet werden. Analog dürfen alle Mitglieder einer Gruppe den gehosteten Feature-Layer bearbeiten, wenn Sie das Editieren eines gehosteten Feature-Layers für diese Gruppe freigegeben haben.

Um der Öffentlichkeit oder Gruppen mit hoher Mitgliederzahl die Anzeige des Layers zu ermöglichen, aber nur einer kleinen Benutzergruppe das Bearbeiten zu erlauben, kann ein Administrator Ihrer Organisation eine Gruppe erstellen, die so konfiguriert ist, dass die Bearbeitung aller Inhalte zulässig ist. Fügen Sie Organisationsmitglieder, die Elemente bearbeiten können sollen, zu dieser Gruppe hinzu bzw. laden Sie sie zu dieser Gruppe ein. Alle für diese Gruppe freigegebenen Elemente können von Gruppenmitgliedern aktualisiert werden, darunter gehostete Feature-Layer, für die keine Bearbeitung aktiviert ist.

Zum Bearbeiten des gehosteten Feature-Layers müssen Gruppenmitglieder die Details des gehosteten Feature-Layers öffnen und auf Öffnen > sowie Layer mit vollständiger Bearbeitungsfunktionalität zur neuen Karte hinzufügen klicken.

Vollständige Bearbeitungssteuerung für Administratoren

Als Mitglied der Standardadministratorrolle für Ihre Organisation können Sie einen gehosteten Feature-Layer mit aktivierter Bearbeitung in Map Viewer öffnen. Dies kann unabhängig von der Bearbeitungsebene erfolgen, die Sie für Nicht-Administratoren festgelegt haben, oder davon, ob der Layer von anderen Benutzern bearbeitet werden kann. Dies ist nützlich, wenn Sie eine Karte, die von anderen Benutzern bearbeitet wird, kuratieren oder bereinigen müssen. Ferner können Sie einen einzelnen Feature-Layer für die öffentliche Anzeige und interne Bearbeitung verwenden.

Um die Bearbeitung zu aktivieren, öffnen Sie die Detailseite des gehosteten Feature-Layers, klicken Sie auf die Schaltfläche Öffnen und dann auf Layer mit vollständiger Bearbeitungsfunktionalität zur neuen Karte hinzufügen.

Vollständige Bearbeitungssteuerung für Datenkuratoren

Wenn Ihnen die Berechtigung zum Bearbeiten mit vollständiger Steuerung zugewiesen ist, können Sie einen editierbaren gehosteten Feature-Layer in Map Viewer öffnen sowie Features hinzufügen, aktualisieren und löschen. Dies kann unabhängig von der für den Layer festgelegten Bearbeitungsstufe erfolgen. Die Bearbeitungsfunktion muss für den Layer aktiviert sein.

Zum Bearbeiten öffnen Sie die Detailseite des gehosteten Feature-Layers, und klicken Sie auf Öffnen > Layer mit vollständiger Bearbeitungsfunktionalität zur neuen Karte hinzufügen. Beachten Sie, dass die Option Layer mit vollständiger Bearbeitungsfunktionalität zur neuen Karte hinzufügen nur dann verfügbar ist, wenn die Bearbeitungsfunktion für den Layer aktiviert ist.

Zulassen der Offline-Bearbeitung oder -Kollaboration

Damit Benutzer den gehosteten Feature-Layer offline nutzen und damit arbeiten können, wenn sie nicht mit dem Netzwerk verbunden sind, oder die Daten eines gehosteten Feature-Layers als Kopie in einer verteilten Kollaboration freigeben können, müssen Sie für den gehosteten Feature-Layer die Synchronisierung aktivieren.

Führen Sie die Schritte zum Bearbeiten von Web-Layer-Details aus, und aktivieren Sie Synchronisierung aktivieren (entkoppelte Bearbeitung mit Synchronisierung) auf der Registerkarte Einstellungen. Dadurch können Offline-Editoren beim Herstellen einer Verbindung die neuesten Aktualisierungen für Features abrufen. Alle Änderungen, die sie bei getrennter Verbindung an den Features durchgeführt haben, werden ebenfalls übernommen, sobald die Verbindung hergestellt wird. Dadurch können zudem Änderungen, die von der sendenden Organisation einer Kollaboration am Layer vorgenommen werden, mit den Feature-Layern der beteiligten Organisationen synchronisiert werden.

Berücksichtigen Sie beim Aktivieren der Synchronisierung für einen Layer Folgendes:

  • Die Aktivierung der Synchronisierung kann den Speicherplatz des Feature-Speichers für den Layer erhöhen.
  • Wenn die Synchronisierung aktiviert wurde, können Sie mit der Option Daten aktualisieren auf der Detailseite des Layers an den gehosteten Feature-Layer neue Features anhängen, vorhandene Features jedoch nicht aktualisieren.
  • Um die Synchronisierung in der Sicht eines gehosteten Feature-Layers zu aktivieren, muss für den gehosteten Feature-Layer, aus dem die Sicht erstellt wurde, die Synchronisierung aktiviert sein.
  • Um die Synchronisierung für einen gehosteten Feature-Layer mit abhängigen Sichten zu deaktivieren, müssen Sie zunächst die Synchronisierung für sämtliche Sichten deaktivieren.
  • Sie können die Bearbeitung für Sichten von gehosteten Feature-Layern, die mit dem Werkzeug Features verbinden erstellt wurden, nicht aktivieren.

Vorsicht:

Deaktivieren Sie die Synchronisierung erst, nachdem alle Offline-Benutzer ihre Änderungen synchronisiert haben und (falls Collector for ArcGIS verwendet wird) die Offline-Webkarten, die den Layer enthalten, von ihren Geräten entfernt haben.

Wenn Sie die Synchronisierung deaktivieren, indem Sie die Option Synchronisierung aktivieren (entkoppelte Bearbeitung mit Synchronisierung) deaktivieren, der gehostete Feature-Layer oder die Sicht aber in einer Offline-Webkarte verwendet wird, können Bearbeitungen, die Offline-Benutzer bei getrennter Netzwerkverbindung vornehmen, nicht mit dem gehosteten Feature-Layer synchronisiert werden. Diese Bearbeitungen können auch dann nicht synchronisiert werden, wenn Sie die Synchronisierung wieder aktivieren.

Wenn Sie die Synchronisierung für einen gehosteten Feature-Layer oder die Sicht eines gehosteten Feature-Layers deaktivieren, öffnen und speichern Sie außerdem jede Karte, in der der Layer oder die Sicht enthalten war, um sicherzustellen, dass die Karten den Status der in ihnen enthaltenen gehosteten Feature-Layer widerspiegeln.

Zulassen von Datenexporten

Als Besitzer eines gehosteten Feature-Layers oder als Administrator können Sie aus jedem Layer in eine Datei mit kommagetrennten Werten (CSV), ein Shapefile, eine Microsoft Excel-Datei, eine File-Geodatabase-Feature-Class, GeoJSON-Datei, Feature-Sammlung oder eine KML-Datei exportieren. Sie können einen gehosteten Feature-Layer auch so konfigurieren, dass andere Benutzer daraus exportieren können.

Wenn andere Benutzer als der Besitzer oder Administrator aus der Sicht eines gehosteten Feature-Layers exportieren, auf die Feld- oder Feature-Definitionen angewendet wurden, enthält die exportierte Datei nur die Felder oder Features, die die Definition zulässt. Wenn der Besitzer oder Administrator den Export durchführt, werden die Definitionen nicht angewendet und die exportierte Datei enthält alle Felder und Features.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen Export über einen gehosteten Feature-Layer oder die Sicht eines gehosteten Feature-Layers durchzuführen:

  1. Melden Sie sich als Besitzer des gehosteten Feature-Layers bzw. der Sicht eines gehosteten Feature-Layers oder als Administrator an.
  2. Öffnen Sie die Elementseite des Layers, dessen Export Sie anderen erlauben möchten.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen, und führen Sie einen Bildlauf zum Abschnitt Eigenschaften des Feature-Layers durch.
  4. Klicken Sie auf Anderen Benutzern erlauben, unterschiedliche Formate zu exportieren und dann auf Speichern.

Jetzt können andere Mitglieder Ihrer Organisation aus dem gehosteten Feature-Layer exportieren.

Zulassen von Anlagen

Sie können Editoren erlauben, Bilder oder andere Dateien an einzelne Features im Layer eines gehosteten Feature-Layers anzuhängen. Dies ist hilfreich, da es die Verknüpfung von Dokumenten oder Fotos mit bestimmten relevanten Features ermöglicht. Ein Compliance-Beauftragter kann beispielsweise für einen bestimmten Adresspunkt ein Foto im Zusammenhang mit einer Verletzung der Richtlinien anfügen. Oder ein Baugutachter kann eine Genehmigung für ein Gebäude-Feature als PDF anhängen.

Die Sicht eines gehosteten Feature-Layers erbt die folgenden Einstellungen von dem gehosteten Feature-Layer, aus dem sie erstellt wurde. Standardmäßig können alle Benutzer mit Anzeigeberechtigung die aus dem gehosteten Feature-Layer geerbten Anlagen anzeigen. Um den Zugriff auf diese Anlagen zu steuern, können Sie die Anlagen in der Sicht des gehosteten Feature-Layers ausblenden.

Jede an ein Feature angehängte Datei darf maximal 10 MB groß sein. Um Dateien anzuhängen, die größer als 10 MB sind, können Sie mit den Operationen Upload Part und Add Attachment der ArcGIS-REST-API einen Multipart-Upload durchführen.

Eine Liste der unterstützten Dateitypen, die Sie anhängen können, finden Sie unter Bearbeiten von Tabellen.

Führen Sie diese Schritte aus, um das Anhängen von Dateien an Features im Layer eines Ihrer gehosteten Feature-Layer zu erlauben:

  1. Aktivieren Sie die Bearbeitung für den gehosteten Feature-Layer.

    Wenn Sie die Bearbeitung nicht aktivieren, können dem Layer keine Anlagen hinzugefügt werden.

  2. Während Sie noch mit Ihrem ArcGIS Online-Konto angemeldet sind, öffnen Sie die Detailseite des Feature-Layers, indem Sie auf der Registerkarte Eigene Inhalte der Inhaltsseite auf den Layer klicken.
  3. Navigieren Sie auf der Registerkarte Übersicht zur Liste Layer. Klicken Sie auf den Link Anlagen aktivieren unter dem Layer, für den Anlagen zulässig sein sollen.

Nun können Dateien an einzelne Features angehängt werden, wenn der Layer bearbeitet wird.

Falls keine Dateien mehr an den Feature-Layer angehängt werden sollen, klicken Sie auf der Detailseite des gehosteten Feature-Layers auf der Registerkarte Übersicht auf den Link Anlagen deaktivieren. Beachten Sie jedoch, dass hierdurch alle vorhandenen Anlagen aus dem Layer entfernt werden und keine weiteren Anlagen mehr angefügt werden können.

Ausblenden von Anlagen in Sichten

Blenden Sie die Anlagen in Sicht von gehosteten Feature-Layern aus, wenn für eine Teilmenge der Benutzer der Zugriff auf die Feature-Attribute erforderlich ist, ihnen jedoch die Anlagen nicht angezeigt werden sollen bzw. der Zugriff auf die Anlagen nicht erforderlich ist.

Wenn die Anlage beispielsweise vertrauliche Informationen enthält, die nur für wenige Organisationsmitglieder bestimmt sind, sollten Sie den gehosteten Feature-Layer für eine aus diesen Mitgliedern bestehende Gruppe freigeben. Erstellen Sie aus dem Layer eine Sicht eines gehosteten Feature-Layers, blenden Sie die Anlagen aus, und geben Sie die Sicht für einen breiteren Benutzerkreis frei.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Anlagen von einzelnen Layern in einer Sicht eines gehosteten Feature-Layers auszublenden:

  1. Öffnen Sie die Detailseite der Sicht des gehosteten Feature-Layers.
  2. Navigieren Sie auf der Registerkarte Übersicht zur Liste Layer.
  3. Klicken Sie unter jedem Layer auf den Link Anlagen ausblenden, um zu verhindern, dass Benutzer der Sicht des gehosteten Feature-Layers auf die Anlagen zugreifen können.

Sollte für Benutzer mit Anzeigeberechtigung der Zugriff auf die Anlagen eines oder mehrerer Layer in der Sicht doch erforderlich sein, klicken Sie unter dem jeweiligen Layer auf den Link Anlagen anzeigen. Diesen finden Sie auf der Registerkarte Übersicht auf der Detailseite der Sicht eines gehosteten Feature-Layers.

Optimierte Darstellung komplexer Linien und Polygone

Wenn Ihr gehosteter Feature-Layer Linien- oder Polygon-Layer enthält, die eine große Anzahl Stützpunkte enthalten und häufig in kleinen oder mittleren Maßstäben angezeigt werden, können Sie diese Layer optimieren, um die Darstellungszeiten in Web-Clients zu verkürzen. Als Kandidaten für Optimierungen bieten sich beispielsweise Layer an, die Postleitzahlengrenzen für einen Bundesstaat oder eine große Region enthalten. Beispielsweise sollen bei kleinen oder mittleren Maßstäben alle Postleitzahlen gleichzeitig angezeigt werden, außerdem soll bei großen Maßstäben auf detaillierte Grenzen gezoomt werden können. Eine solche Optimierung wird die Performance des Layers bei kleinen und mittleren Maßstäben erhöhen, während der Detaillierungsgrad bei größeren Maßstäben beibehalten wird.

Für die Optimierung von Layern wird zusätzlicher Speicherplatz verbraucht, und Layer können erst nach Abschluss des Optimierungsvorgangs wieder bearbeitet werden. Der für die Layer-Optimierung erforderliche Feature-Speicherplatz kann sich zwar auf mehr als das Doppelte erhöhen, doch dafür können die Web-Clients von einer erheblichen Performance-Verbesserung profitieren. Sollten Sie auf die verbesserten Darstellungszeiten nicht angewiesen sein, können Sie die Optimierung deaktivieren. Auf diese Weise wird der zusätzliche Speicherplatz sofort entfernt (was die Größe des gehosteten Feature-Layers verringert), und Sie können die Kosten für den Zusatzspeicher einsparen. Auf der Registerkarte Übersicht der Elementseite des Layers wird die Größe des gehosteten Feature-Layers angezeigt.

Hinweis:

Sichten gehosteter Feature-Layer übernehmen die Einstellung für die Darstellungsoptimierung des gehosteten Feature-Layers, aus dem sie erstellt wurden; diese Einstellung kann nicht unabhängig für Sichten konfiguriert werden. Um die Darstellungsoptimierung für Sichten mit Linien oder Polygonen zu aktivieren oder zu deaktivieren, ändern Sie die Einstellung des gehosteten Feature-Layers, aus dem die Sicht erstellt wurde.

Mithilfe der folgenden Links können Sie sich einen Eindruck über die verbesserte Anzeigeperformance verschaffen, indem der gleiche Layer für alle Landkreisgrenzen in den Vereinigten Staaten verglichen wird. Öffnen Sie die Layer in zwei separaten Fenstern desselben Browsers, fügen Sie sie jeweils Map Viewer hinzu, vergrößern Sie die Karten, und schwenken Sie die Sicht. Auch wenn die Performance netzwerkabhängig ist, werden Sie erkennen, dass die Darstellungs-Performance des optimierten Layers besser ist.

Ohne Darstellungsoptimierung des Layers ist der gehostete Feature-Layer 131 MB groß. Nach seiner Optimierung ist der gehostete Feature-Layer 176 MB groß.

Eine Optimierung bietet sich besonders an für Linien- oder Polygon-Layer, die eine große Anzahl Features mit vielen Stützpunkten enthalten, häufig in kleineren oder mittleren Maßstäben angezeigt werden und vorzugsweise von Web-Clients genutzt werden.

Beachten Sie beim Bearbeiten oder Überschreiben optimierter Layer Folgendes:

  • Wenn Sie Änderungen am Layer editieren oder synchronisieren, während die Optimierung aktiviert ist, werden die Änderungen automatisch optimiert.
  • Wenn der Feature-Layer auf der Karte editierbar ist, wird der Layer ohne Optimierung geladen, um sicherzustellen, dass sämtliche Datendetails zum Editieren vorhanden sind. (Wenn der Feature-Layer in Map Viewer editierbar ist, wird die Schaltfläche Bearbeiten angezeigt.)
  • Wenn die Bearbeitung von Daten in einer bestimmten Karte nicht erforderlich ist, deaktivieren Sie die Bearbeitung des Layers in der Webkarte. Auf diese Weise profitieren Sie von der Darstellungsoptimierung in Ihrer nur zur Anzeige freigegebenen Karte, und dennoch kann der Layer in anderen Karten oder Apps bei Bedarf bearbeitet werden.
  • Bei einem Überschreiben des Layers wird die Optimierung deaktiviert. Mit den nachfolgend aufgeführten Schritten können Sie die Darstellungszeiten für den Layer erneut einstellen.

Hinweis:

Der Feature-Layer muss auf einer Grundkarte dargestellt werden, die auf der Web Mercator Auxiliary Sphere-Projektion basiert (z. B. EsriStandardgrundkarten), um bessere Darstellungszeiten zu erhalten. Wird der Layer zu Grundkarten hinzugefügt, die nicht auf Web Mercator Auxiliary Sphere-Projektionen basieren, wird der Layer ohne Optimierung geladen.

Die Darstellungszeiten für einen Linien- oder Polygon-Layer lassen sich wie folgt optimieren:

  1. Öffnen Sie die Detailseite des gehosteten Feature-Layers.
  2. Wechseln Sie zur Registerkarte Einstellungen und führen Sie einen Bildlauf zum Abschnitt Layer-Darstellung optimieren durch.
  3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Layer, dessen Darstellung optimiert werden soll.

    Der Optimierungsvorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Solange die Optimierung läuft, ist die Bearbeitungsfunktion des Layers ausgesetzt.

Aktivieren von Zeiteinstellungen

Wenn Ihr gehosteter Feature-Layer unterschiedliche Informationen für dieselbe Position basierend auf Datum und Zeit erfasst, können Sie Zeiteinstellungen für Layer des gehosteten Feature-Layers aktivieren und konfigurieren. Nach dem Konfigurieren der Zeitdaten können Sie den gehosteten Feature-Layer einer Karte hinzufügen, die Zeiteinstellungen für die Karte konfigurieren und herausfinden, was sich zu einem bestimmten Zeitpunkt ereignet hat, oder Muster und Trends visualisieren, die sich aus den Veränderungen der Daten über die Zeit hinweg ergeben.

Überschreiben gehosteter Feature-Layer

Wenn die in gehosteten Feature-Layern enthaltenen Daten, die aus einer File-Geodatabase, einem Shapefile, einer GeoJSON-Datei, einer Microsoft Excel-Datei oder einer CSV-Datei veröffentlicht wurden, aktualisiert werden sollen, ersetzen Sie die Daten mithilfe der Option Daten aktualisieren > Vollständigen Layer überschreiben, die Sie auf der Elementseite des Layers finden, durch Daten aus einer aktualisierten Quelldatei. Wenn Ihr gehosteter Feature-Layer beispielsweise öffentlich ist, jedoch nicht bearbeitbar sein soll, oder wenn Sie von einer anderen Abteilung regelmäßig Datenaktualisierungen in einem Shapefile erhalten, können Sie die Daten im gehosteten Feature-Layer überschreiben. Auf diese Weise werden die URL, die auf der Elementseite des gehosteten Feature-Layers festgelegten Layer-Eigenschaften, die Symbolisierung und die Pop-up-Konfigurationen beibehalten.

Beim Überschreiben der Daten aus einer lokalen Quelldatei werden sowohl die Datei auch die Daten des gehosteten Feature-Layers in ArcGIS Online durch die Daten aus der aktualisierten Quelldatei ersetzt. Wenn es sich bei der Quelle um ein Shapefile mit Metadaten oder um eine File-Geodatabase handelt, die Feature-Classes mit Metadaten enthält, werden die Metadaten auf Layer-Ebene im gehosteten Feature-Layer von ArcGIS Online hinzugefügt oder entfernt. Wenn Sie den gehosteten Feature-Layer aus einem Cloud-Speicher veröffentlicht haben, verbleiben die Daten im Cloud-Speicher, aber die Daten im gehosteten Feature-Layer werden ersetzt.

Beim Überschreiben eines gehosteten Feature-Layers müssen Sie den gleichen Typ und das gleiche Schema für die Quelldatei verwenden.

Wenn die Option Vollständigen Layer überschreiben nicht verfügbar ist, kann Ihr gehosteter Layer aufgrund einer der folgenden Bedingungen nicht überschrieben werden:

  • Er wurde über einen anderen Client als die ArcGIS Online-Website veröffentlicht. Wenn Sie den gehosteten Feature-Layer beispielsweise über ArcMap veröffentlicht haben, überschreiben Sie ihn auch über ArcMap.
    Hinweis:

    Wenn Sie gehostete Feature-Layer aus ArcMap überschreiben, muss die ursprünglich mit dem Web-Layer erstellte Service-Definition in Ihrer ArcGIS Online-Organisation vorhanden sein.

  • Er wurde über eine CSV-Datei vor März 2014 veröffentlicht.
  • Die Synchronisierungsfunktion ist für den gehosteten Feature-Layer aktiviert.
  • Es ist eine Sicht eines gehosteten Feature-Layers und kein primärer gehosteter Feature-Layer. Um die Daten sowohl in der Sicht des gehosteten Feature-Layers als auch in dem gehosteten Feature-Layer, aus der sie erstellt wurde, zu aktualisieren, überschreiben Sie den gehosteten Feature-Layer – die Aktualisierungen werden in die Sicht übernommen.
  • Sie haben die Nachverfolgung erstellter und aktualisierter Features für den Layer aktiviert.

Vorsicht:

  • Wenn die Bearbeitungsfunktion für den gehosteten Feature-Layer aktiviert ist, werden jegliche Änderungen an den Daten dieses Layers durch die Daten aus der aktualisierten Quelldatei ersetzt.
  • Beim Überschreiben aus einer lokalen Datei müssen die Datei-, Feld- und Feature-Class-Namen mit den Benennungen in der ursprünglich hochgeladenen Datei identisch sein.
  • Die aktualisierte Datei muss dieselben Felder und Feature-Classes (bei File-Geodatabases) wie die Originaldatei aufweisen. Überschreiben Sie nicht, wenn Sie zum Beispiel eine Feature-Class aus der File-Geodatabase löschen oder ein Feld zum Shapefile oder zur Feature-Class hinzufügen.
  • Wenn Sie überschreiben und die Felder und Feature-Class-Namen und Schemas nicht übereinstimmen, dann kann es bei Feature-Layern und Webkarten, die auf den Feature-Layer zugreifen, zu Beeinträchtigungen der Funktionalität kommen. Wenn sich das Schema der Quelldaten geändert hat oder wenn Sie die über den gehosteten Layer vorgenommenen Änderungen beibehalten möchten, dann laden Sie das Shapefile, die File-Geodatabase, die Excel- oder die CSV-Datei als neues Element und veröffentlichen stattdessen einen neuen Layer.
  • Die Datenquelle und der gehostete Layer müssen sich im Besitz desselben Kontos befinden. Wenn Sie den Besitzer des einen Elements ändern, müssen Sie auch den Besitzer des anderen Elements ändern. Andernfalls können Sie den gehosteten Layer nicht überschreiben.
  • Wenn Sie bei der ersten Veröffentlichung des Layers zum Verorten von Features Adressen oder Orte verwendet haben, werden beim Überschreiben des Layers alle Adressen oder Orte in der aktualisierten Datei geokodiert. Dabei werden je nach der Konfiguration Ihrer Organisation möglicherweise Credits verbraucht. Wenden Sie sich an Ihren ArcGIS Online-Administrator, wenn Sie Fragen dazu haben, welcher Service zum Geokodieren von Orten in Ihrer Organisation verwendet werden soll. Beim Überschreiben wird automatisch der Locator verwendet, den Sie bei der ersten Veröffentlichung des Layers ausgewählt haben.

  1. Melden Sie sich bei der Organisation als Besitzer des gehosteten Feature-Layers oder als Administrator an.
  2. Öffnen Sie die Elementseite des gehosteten Feature-Layers.
    • Wenn Sie sich als Besitzer des Layers angemeldet haben, klicken Sie auf die Registerkarte Eigene Inhalte der Inhaltsseite und dann auf den gehosteten Feature-Layer, um die Elementseite zu öffnen.
    • Wenn Sie sich als Administrator angemeldet haben, klicken Sie auf die Registerkarte Inhalte der eigenen Organisation der Inhaltsseite und dann auf den Layer-Namen, um die Elementseite zu öffnen.
  3. Klicken Sie auf Daten aktualisieren > Vollständigen Layer überschreiben.
  4. Laden Sie die bearbeiteten Daten.
    • Wenn der gehostete Feature-Layer aus einer lokalen Datei veröffentlicht wurde, klicken Sie auf Durchsuchen bzw. Datei auswählen (je nach Browser). Navigieren Sie zum Speicherort der Quelldatei auf der Festplatte, und klicken Sie auf Überschreiben.
    • Wenn der gehostete Feature-Layer aus einer Datei in einem Cloud-Speicher veröffentlicht wurde, melden Sie sich bei dem Cloud-Speicher an. In ArcGIS Online wird der gehostete Feature-Layer automatisch mit dem Inhalt der Quelldatei im Cloud-Speicher aktualisiert.

Anhängen von Daten an Layer

Als Besitzer eines gehosteten Feature-Layers oder als Administrator der Organisation können Sie an einen Layer in einem vorhandenen gehosteten Feature-Layer Features anhängen. Auf diese Weise können Sie Ausgangsdaten oder sogar einen leeren gehosteten Feature-Layer veröffentlichen und später weitere Daten hinzufügen, sobald diese verfügbar sind, ohne den gesamten gehosteten Feature-Layer überschreiben zu müssen. Wenn z. B. mehrere Mitarbeiter im Außeneinsatz Inspektionen durchführen und die entsprechenden Informationen in einer CSV-Datei oder einer benutzerdefinierten App, die in ein Shapefile schreibt, sammeln, können Sie am Ende des Tages die Dateien aller Inspektoren heranziehen, um den gehosteten Feature-Layer mit den neuen Daten zu aktualisieren.

Wenn die Aktualisierungsdatei Änderungen an bereits veröffentlichten Features enthält, können Sie die Eingabedatei auch verwenden, um vorhandene Features zu aktualisieren. Dafür müssen sowohl der Layer als auch die zum Laden von Aktualisierungen verwendete Datei ein Feld mit eindeutigen Werten enthalten, anhand derer in ArcGIS Online das zu aktualisierende Feature identifiziert werden kann. Sie können ein Feld im Sublayer eines gehosteten Feature-Layers als eindeutig definieren. Verwenden Sie hierzu die Registerkarte Daten auf der Detailseite des Layers. Nach der Aktualisierung des Layers kann dieses Feld von ArcGIS Online als Kennung verwendet werden.

Vorsicht:

Sie müssen sicherstellen, dass das zu aktualisierende Feature durch die Feldwerte in der Aktualisierungsdatei und im Layer korrekt und eindeutig identifiziert wird. Ist dies nicht der Fall, gehen möglicherweise Daten verloren, wenn durch eine Aktualisierung Attribute eines vorhandenen Features überschrieben werden. Beim Aktualisieren und Anhängen treten Fehler auf, wenn Sie Ergebnisse mit nicht eindeutigen Werten in einem Feld aktualisieren, das Sie als eindeutig identifiziert haben.

Zum Anhängen oder Aktualisieren von Daten können Sie die folgenden Dateiformate verwenden:

  • Shapefile (gezippt)
  • File-Geodatabase (gezippt)
  • CSV-Datei: Das räumliche Feld muss Breitengrad- und Längengradkoordinaten enthalten.
  • Microsoft Excel-Datei: Das räumliche Feld muss Breitengrad- und Längengradkoordinaten enthalten.
  • GeoJSON-Datei (.geojson)

Wenn Ihr gehosteter Feature-Layer für die Offline-Bearbeitung aktiviert ist, können Sie Features nur anhängen, jedoch nicht aktualisieren.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um in einem Layer innerhalb eines gehosteten Feature-Layers Features anzuhängen oder zu aktualisieren:

  1. Melden Sie sich bei der Organisation als Besitzer des gehosteten Feature-Layers oder als Administrator an.
  2. Öffnen Sie die Elementseite des gehosteten Feature-Layers.
    • Wenn Sie sich als Besitzer des gehosteten Feature-Layers angemeldet haben, klicken Sie auf die Registerkarte Eigene Inhalte der Inhaltsseite und dann auf den gehosteten Feature-Layer, um die Elementseite zu öffnen.
    • Wenn Sie sich als Administrator angemeldet haben, klicken Sie auf die Registerkarte Inhalte der eigenen Organisation der Inhaltsseite und dann auf den Layer-Namen, um die Elementseite zu öffnen.
  3. Klicken Sie auf Daten aktualisieren > Dem Layer Daten anhängen.
    Hinweis:

    Sie können einem gehosteten Feature-Layer nur neue Daten hinzufügen, wenn die Synchronisierung oder die Nachverfolgung von Änderungen (Erstellte und aktualisierte Features verfolgen) aktiviert sind.

  4. Klicken Sie auf Durchsuchen bzw. Datei auswählen (je nach Browser), und navigieren Sie zum Speicherort der Quelldatei auf der Festplatte.
  5. Wenn die Datei gezippt ist, wählen Sie das Dateiformat aus der Dropdown-Liste Inhalt aus.
  6. Klicken Sie auf Aktualisieren und fortfahren.

    Wenn ArcGIS Online die Analyse der Eingabedatei abgeschlossen hat, wird das Dialogfeld Daten anhängen geöffnet.

  7. Wenn der gehostete Feature-Layer mehrere Layer enthält, wählen Sie den Layer aus, an den die Daten angehängt werden sollen bzw. in dem sie aktualisiert werden sollen.
  8. Wenn die Feldnamen in der Eingabedatei nicht genau mit den Feldern im Layer übereinstimmen, klicken Sie auf Feldabgleich einblenden, um die Felder aus der Datei den Feldern im Layer zuzuordnen.

    Beim Anhängen werden nicht übereinstimmende Felder entfernt.

  9. Wenn Sie nur neue Features an den Layer anhängen, klicken Sie auf Aktualisierungen anwenden.

    In ArcGIS Online werden dem Layer die neuen Features hinzugefügt. Diese sind in Karten, Szenen, abhängigen WFS-Layern und Sichten eines gehosteten Feature-Layers verfügbar, sobald die Aktualisierungen angewendet wurden.

  10. Wenn die Eingabedatei Aktualisierungen enthält, die Sie auf vorhandene Features im Layer anwenden möchten, führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Aktivieren Sie Vorhandene Features aktualisieren.
    2. Geben Sie die Felder in der Eingabedatei und im Layer an, anhand derer in ArcGIS Online die zu aktualisierenden Feature eindeutig identifiziert werden können.
    3. Wenn Sie die Position der vorhandenen Features und nicht räumliche Attribute aktualisieren möchten, aktivieren Sie Geometrie für vorhandene Features aktualisieren. Wenn Sie diese Option nicht aktivieren, werden in ArcGIS Online nur die nicht räumlichen Attribute der einzelnen Features aktualisiert.

      Hinweis:

      Wenn der Geometrietyp der Eingabedatei (z. B. Punkte oder Linien) nicht mit dem des gehosteten Feature-Layers übereinstimmt, bleibt bei vorhandenen Features als einzige verfügbare Option die Aktualisierung von Attributen.

    4. Wenn Sie möchten, dass die Aktualisierung auch dann fortgesetzt wird, wenn die Eingabedatei Zeilen enthält, die sich nicht im Layer befinden, aktivieren Sie die Option Features ohne Übereinstimmung ignorieren.
    5. Klicken Sie auf Aktualisierungen anwenden.

    In ArcGIS Online werden neue Features hinzugefügt und die vorhandenen Features basierend auf Ihrer Eingabe aktualisiert. Änderungen und neue Features sind in Karten, Szenen, abhängigen WFS-Layern und Sichten eines gehosteten Feature-Layers verfügbar, sobald die Aktualisierungen angewendet wurden.

Erneutes Erstellen des räumlichen Indexes

Mit räumlichen Indizes lässt sich die Performance von räumlichen Abfragen etwa bei der Darstellung von Features in einer Karte oder bei der Suche nach Features verbessern. Wenn Sie oder andere Editoren dem Layer Features hinzufügen, die sich außerhalb der Anfangsausdehnung des Layers befinden, ist der räumliche Index nicht mehr aktuell und muss möglicherweise neu erstellt werden. Beispiel: Wenn Ihr gehosteter Feature-Layer ursprünglich nur in einer Stadt Features enthält und Sie später Daten anhängen, mit denen im ganzen Land Features hinzugefügt werden, sollten Sie den räumlichen Index für diesen Layer neu erstellen.

Generell gilt: Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Darstellung des Layers mehr Zeit in Anspruch nimmt als bisher, und Sie wissen, dass dem Layer außerhalb der Anfangsausdehnung eine Vielzahl von Features hinzugefügt wurden, erstellen Sie den räumlichen Index neu.

Gehen Sie wie folgt vor, um den räumlichen Index für einen Layer neu zu erstellen:

  1. Melden Sie sich bei der Organisation als Besitzer des gehosteten Feature-Layers oder als Administrator an.
  2. Öffnen Sie die Detailseite des Layers, und klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.
  3. Führen Sie einen Bildlauf bis zum Abschnitt Räumliche Indizes verwalten durch, und klicken Sie auf Indizes neu erstellen.
  4. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben dem Sublayer, für den Sie den räumlichen Index neu erstellen möchten, und klicken Sie auf Erneut erstellen.

    Hinweis:

    Während ArcGIS Online den räumlichen Index neu erstellt, werden Benutzer des Layers eine verlangsamte Performance feststellen. Erstellen Sie daher räumliche Indizes neu, wenn der Layer nicht verwendet wird.

Steuern des Cache

Wenn Sie einen gehosteten Feature-Layer für die Öffentlichkeit freigeben, verwendet ArcGIS Online ein Content Delivery Network (CDN), um die Performance des Layers zu optimieren und die Serverlast zu reduzieren.

Beim Schwenken der Karte und beim Interagieren mit dem Feature-Layer fordert die App Daten an. Das CDN speichert die Informationen im Cache, die vom Server für diese Anforderungen zurückgegeben werden. CDN und Caches sind weltweit verteilt, wodurch die Wartezeit unabhängig vom Ursprung der Anforderung erheblich reduziert wird. Dadurch wird die Zeit reduziert, die zum Laden einer Karte mit dem Layer benötigt wird. Ferner wird die Reaktionsgeschwindigkeit von Apps verbessert, die den Layer nutzen, was gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit steigert.

Die Daten im gehosteten Feature-Layer können sich auf dem Server jedoch ändern. Daher müssen folgende Aktionen durchgeführt werden, damit die neuesten Daten angezeigt werden, wenn diese von einer App abgefragt werden:

  • Bei der Anzeige des Layers in einem Webbrowser erkennt der Browser, wenn die Daten im Browser-Cache möglicherweise veraltet sind und sendet eine Anforderung für die neuesten Daten an das CDN.
  • Das CDN erkennt, ob der gehostete Feature-Layer geändert wurde. Wenn keine Änderung erfolgt ist, muss der Cache nicht aktualisiert werden und Daten werden aus dem Cache zurückgegeben.
Der Browser und das CDN führen diese Prüfung bei jeder Anforderung des Layers durch.

Wenn Ihre Daten nicht regelmäßig aktualisiert werden, können Sie die Zeitdauer verlängern, für die der Cache als gültig betrachtet wird, und damit die Häufigkeit verringern, mit der der Browser und das CDN prüfen, ob eine Änderung vorgenommen wurde. Dies wird als das maximale Alter (max. Alter) des Cache bezeichnet. Das maximale Alter gibt die maximale Zeitdauer in Minuten an, für die das CDN den Cache nutzt, bevor der Cache aktualisiert wird. Wenn seltener geprüft wird, ob Aktualisierungen vorgenommen wurden, wird die Performance verbessert. Gleichzeitig müssen Benutzer, die den öffentlichen gehosteten Feature-Layer ohne Anmeldung bei Ihrer Organisation verwenden (anonyme Benutzer), länger auf die Anzeige der neuesten Daten warten.

Bevor Sie das maximale Alter und damit die Zeitdauer ändern, die Benutzer warten müssen, bis Aktualisierungen angezeigt werden, sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Änderungen an den Daten sind möglicherweise erst öffentlich verfügbar, nachdem der aktuelle CDN-Cache abgelaufen ist.
  • Wenn Sie die Freigabe für den gehosteten Feature-Layer für die Öffentlichkeit aufheben, bleiben gecachte Antworten temporär im CDN, bis der Cache abgelaufen ist. Bei der Organisation angemeldeten Benutzern werden jedoch die neuesten Daten angezeigt.

Nur der Besitzer des gehosteten Feature-Layers oder ein Administrator kann die Einstellung für das maximale Alter ändern. Diese Einstellung ist nicht verfügbar, wenn für den gehosteten Feature-Layer die Bearbeitung oder Synchronisierung aktiviert ist.

Gehen Sie wie folgt vor, um das maximale Cache-Alter für öffentliche gehostete Feature-Layer zu ändern:

  1. Melden Sie sich bei Ihrer Organisation an, und öffnen Sie die Details für den öffentlichen gehosteten Feature-Layer.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.
  3. Führen Sie einen Bildlauf zum Abschnitt Cache-Steuerung durch, und wählen Sie die maximale Zeitdauer aus, die öffentliche Benutzer warten sollen, bis ihnen Aktualisierungen an den Daten des gehosteten Feature-Layers angezeigt werden.

    Wenn Sie Nie auswählen, prüft das CDN, ob Aktualisierungen vorliegen, wenn Apps Daten für den gehosteten Feature-Layer anfordern.

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