Häufige Probleme bei der Analyse und entsprechende Lösungen

Häufige Probleme bei der Durchführung von Echtzeitanalysen und Big-Data-Analysen, die in ArcGIS Velocity auftreten können, sind im Folgenden gemeinsam mit den entsprechenden Lösungsvorschlägen beschrieben. Wenn Sie auf ein Problem stoßen, dass nachfolgend nicht aufgeführt ist, lesen Sie in der Esri Community nach und kontaktieren Sie den technischen Support von Esri

Hinweis:

Informationen und Lösungen zu Problemen beim Zugriff auf die Velocity-Anwendung sowie beim Anmelden oder Erstellen und Starten von Elementen finden Sie unter Fehlerbehebung.

Probleme bei der Datenkonfiguration

Probleme bei der Big-Data-Analyse

Probleme mit dem Koordinatensystem

Es wurde keine Zeit definiert, oder der Vorgang erfordert eine Zeitangabe für die Features

Viele Werkzeuge, darunter Track-basierte Werkzeuge, zeitliche Filter oder Verbindungen sowie Werkzeuge für Zeitschrittanalysen, erfordern, dass für Eingabedaten eine Zeit angegeben wird.

Eine Zeit wird für Daten angegeben, indem Werte in den Schlüsselfeldern Startzeit oder Endzeit eingegeben werden. Weitere Informationen zum Angeben von Start- und Endzeiten finden Sie unter Konfigurieren von Eingabedaten.

Wenn die Felder Start Time und End Time keine Werte enthalten, geben Werkzeuge, die eine Zeitangabe für Features erfordern, einen Fehler aus, etwa Dataset ist ungültig: Vorgang erfordert eine Zeitangabe für die Features oder Dataset ist ungültig: Es wurde keine Zeit definiert.

Für die eingehenden Features ist keine Geometrie angegeben.

Viele Analysewerkzeuge in Echtzeit- oder Big-Data-Analysen erfordern, dass für das Eingabe-Dataset eine Geometrie angegeben wird. Für die Konfiguration der Geometrie für Features stehen vier Möglichkeiten zur Verfügung:

Wenn Sie diese Fehlermeldung erhalten, müssen Sie entweder Geometrie in Ihrer Feed- oder Quellenkonfiguration konfigurieren oder mit dem Werkzeug "Felder berechnen" bzw. "Felder zuordnen" einen Arcade-Ausdruck konfigurieren, der ein Geometrieobjekt generiert.

Mindestens ein gültiges TRACK_ID-Feld muss ausgewählt werden, oder das Dataset ist ungültig: Der Vorgang erfordert ein festgelegtes TRACK_ID-Tag

Viele Track-basierte Analysewerkzeuge wie Reisen berechnen, Bewegungsstatistiken berechnen usw. erfordern, dass für die Eingabedaten ein Track-ID-Schlüsselfeld angegeben wird.

Eine Track-ID ist ein Feld in einer eingehenden Nachricht oder in einem eingehenden Dataset, das Beobachtungen mit bestimmten Entitäten in Beziehung setzt. So wird ein Lkw beispielsweise durch sein Nummernschild und ein Flugzeug durch die ihm zugewiesene Flugnummer identifiziert. Diese Kennungen können als Track-IDs verwendet werden, um die mit einer bestimmten realen Entität oder einer Gruppe von Ereignissen verknüpften Ereignisse zu verfolgen. Die Track-ID wird als Teil eines Feed- oder Datenquellenschemas angegeben. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Eingabedaten.

Wenn keine Track-ID angegeben wird, melden Track-basierte Analysewerkzeuge einen Fehler, z. B. Mindestens ein gültiges TRACK_ID-Feld muss ausgewählt werden.

Die Ausführung des wiederkehrenden Big-Data-Analyse-Tasks dauerte länger als das festgelegte Wiederholungsintervall. Der nächste Auftrag wird übersprungen.

Big-Data-Analysen können so geplant und konfiguriert werden, dass sie regelmäßig, innerhalb eines Zeitraums regelmäßig oder zu einem wiederkehrenden Zeitpunkt ausgeführt werden.

Diese Meldung wird in die Protokolle geschrieben, wenn eine Analyse zu dem Zeitpunkt, zu dem die Ausführung einer anderen Analyse geplant ist, immer noch ausgeführt wird, wie z. B. wenn eine Analyse so konfiguriert ist, dass sie jede Minute einmal ausgeführt wird, die Ausführung aber insgesamt ca. 3 Minuten dauert.

Wenn diese Meldung häufig in den Protokollen einer Big-Data-Analyse vorkommt, beheben Sie das Problem, indem Sie entweder in den Ausführungseinstellungen zusätzliche Ressourcen zuweisen, damit die Analyse schneller abgeschlossen wird, oder indem Sie das Wiederholungsintervall so anpassen, dass die Analyse vor der nächsten geplanten Ausführung abgeschlossen werden kann.

Die wiederkehrende Big-Data-Analyse konnte nicht ausgeführt werden, da in der Velocity-Umgebung nicht genügend Ressourcen zur Verfügung standen.

Wenn eine Big-Data-Analyse so geplant wird, dass sie zu einem bestimmten oder wiederkehrenden Zeitpunkt durchgeführt wird, müssen in der Velocity-Umgebung genügend Ressourcen verfügbar sein, um jede Ausführung zu ihrem festgelegten Zeitpunkt zu unterstützen.

Mangelt es in der Velocity-Umgebung an Ressourcen für die wiederkehrende Big-Data-Analyse, sodass die Verarbeitung zum Ausführungszeitpunkt nicht erfolgen kann, wird jede Ausführung übersprungen, bis genügend Ressourcen verfügbar sind. Velocity versucht weiterhin, die Big-Data-Analyse jedes Mal auszuführen, wenn ihre Ausführung geplant ist oder sich wiederholt.

Analyse fehlgeschlagen, Protokollmeldung: "Für die Ausführung des Big-Data-Analyse-Tasks {id} stand nicht genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung. Passen Sie die Konfiguration an, um Fehler zu vermeiden."

Wenn bestimmte Werkzeuge in einer Analyse vorhanden sind und große Datenmengen verarbeitet werden, müssen unter Umständen in den Ausführungseinstellungen zusätzliche Ressourcen angegeben werden, um eine erfolgreiche Ausführung zu gewährleisten. Wenn diese Meldung angezeigt wird, dann passen Sie die Einstellungen für die Analyseausführung an, und wechseln Sie von einem Standardplan zu einem Plan des Typs Groß oder Extra groß.

Wenn nach dem Erhöhen der Ressourcen in den Ausführungseinstellungen dieser Fehler weiterhin auftritt, dann wenden Sie sich an den technischen Support von Esri.

Analyse fehlgeschlagen, Status-QuickInfo oder Protokollmeldung: "Die Analyse konnte aufgrund des Fehlers OOMKilled (nicht genügend Arbeitsspeicher, beendet) für den Treiber-Pod nicht durchgeführt werden. Erhöhen Sie die Ressourcen in den Ausführungseinstellungen, und wiederholen Sie die Ausführung."

Wenn bestimmte Werkzeuge in einer Analyse vorhanden sind und große Datenmengen verarbeitet werden, müssen unter Umständen in den Ausführungseinstellungen zusätzliche Ressourcen angegeben werden, um eine erfolgreiche Ausführung zu gewährleisten. Wenn diese Meldung angezeigt wird, dann passen Sie die Einstellungen für die Analyseausführung an, und wechseln Sie von einem Standardplan zu einem Plan des Typs Groß oder Extra groß.

Wenn nach dem Erhöhen der Ressourcen in den Ausführungseinstellungen dieser Fehler weiterhin auftritt, dann wenden Sie sich an den technischen Support von Esri.

Bei zukünftigen Verbesserungen werden im Rahmen einer Wiederholungsrichtlinie die relevanten Ressourcen automatisch erhöht, um eine erfolgreiche Ausführung der Analyse zu gewährleisten.

Das Eingabe-Dataset befindet sich in einem geographischen Koordinatensystem, dieser Vorgang erfordert jedoch ein projiziertes Koordinatensystem.

Mehrere Analysewerkzeuge verwenden ausschließlich Daten aus einem geographischen oder projizierten Koordinatensystem. Das Werkzeug Dichte berechnen kann beispielsweise nur Daten verarbeiten, die sich in einem projizierten Koordinatensystem befinden. Die Lösung besteht darin, zuvor das Werkzeug Projizieren zu verwenden, das die Daten in ein projiziertes Koordinatensystem wie Well-Known-ID (WKID) 102100 projiziert, das sich auf WGS 1984 Web Mercator Auxiliary Sphere bezieht.

Planare und geodätische räumliche Beziehungen

Wenn Sie in Analysewerkzeugen räumliche Beziehungen wie "Nahe (geodätisch)" oder "Nahe (planar)" konfigurieren, müssen Sie die richtige räumliche Beziehung für das jeweilige Koordinatensystem der Eingabedaten für das Werkzeug auswählen.

Insbesondere bei der Konfiguration räumlicher Beziehungen vom Typ "Nahe (planar)" muss die räumliche Beziehung sowohl der Ziel- als auch der Verbindungs-Datasets ein projiziertes Koordinatensystem sein. Hierzu verwenden Sie entweder eine räumliche Beziehung vom Typ "Nahe (geodätisch)" oder das Werkzeug Projizieren, um das Ziel zu ändern oder Datasets zu verbinden, sodass sie sich in einem projizierten Koordinatensystem befinden.