Konfigurieren eines Projekts

Nach dem Erstellen eines Projekts können Sie dieses im ArcGIS QuickCapture Designer über die grafische Bedienoberfläche oder einen JSON-Editor konfigurieren. Sie können Folgendes konfigurieren:

  • Projekteinstellungen
  • Gruppen
  • Schaltflächen

Auf der grafischen Bedienoberfläche für das Projekt können folgende Elemente bearbeitet werden:

  • Allgemein: Hier können Sie die erforderliche bzw. empfohlene Positionsgenauigkeit, den Entfernungsschwellenwert, die Anzeigeeinstellungen, die Voreinstellung für die Positionsbearbeitung, das Format der Koordinatenschreibweise und die Qualität der erfassten Fotos festlegen.
  • Layer: Hier werden die vom Projekt verwendeten Layer verwaltet. Wenn Sie einen Layer als Standard-Layer festlegen, werden für alle neuen Schaltflächen, die dem Projekt hinzugefügt werden, Felder dieses Layers verwendet. Sie können zudem für alle im Projekt verwendeten Layer Standardwerte und Variablen für alle Felder in den einzelnen Layern festlegen.
  • Karte: Wählen Sie eine Karte aus, die im Projekt verwendet werden soll. Standardmäßig wird die Standardgrundkarte der Organisation verwendet. Optional können Sie eine andere Online-Grundkarte, eine andere Webkarte oder eine Offline-Karte (mobiles Kartenpaket, Kachelpaket oder Vektorkachelpaket) auswählen. Legen Sie fest, dass die Karte neben den Schaltflächen angezeigt wird, wenn das Projekt im Querformat auf einem Tablet betrachtet wird. Nur Karten mit dem Web Mercator-Raumbezug werden unterstützt.
  • Projektdetails: Hier können Sie die Miniaturansicht (empfohlen werden Bilder im Querformat mit einem Seitenverhältnis von 3:2), den Titel, die E-Mail-Adresse für die Datenwiederherstellung, die Zusammenfassung, die Beschreibung und die Nutzungsbedingungen bearbeiten. In der Projektbeschreibung können Hyperlinks verwendet werden.
  • Exklusive Gruppen: Platzieren Sie mehrere Linien-, Polygon- oder Streaming-Punkt-Schaltflächen in einer Gruppe, um die gleichzeitige Datenerfassung durch diese Schaltflächen zu verhindern. Es kann immer nur eine Schaltfläche in einer Gruppe aktiv sein.
  • Benutzereingabe für Projekt: Hier werden Variablen für Projekt-Benutzereingaben verwaltet. Sie können Projekt-Benutzereingaben erstellen, die Anzeigereihenfolge der Projekt-Benutzereingaben im Projekt anpassen, Projekt-Benutzereingaben bearbeiten oder löschen und zugewiesene Schaltflächen für eine ausgewählte Projekt-Benutzereingabe visualisieren. Projekt-Benutzereingaben können auch auf der Registerkarte Daten einer Schaltfläche erstellt werden.
  • Webhooks: Konfigurieren Sie Webhooks zur Verwendung im Projekt, und geben Sie den Namen, den Ziel-Feature-Layer, die URL des Webhooks und Informationen an, die in die Payload einbezogen werden sollen. Sie können mehrere Webhooks zu einem Projekt hinzufügen und ihren Status jeweils einzeln ein- oder ausschalten.

Auf der grafischen Bedienoberfläche für Gruppen können folgende Elemente bearbeitet werden:

  • Beschriftung: Die Beschriftung, die im Projekt für die Gruppe angezeigt wird.
  • Anzahl Spalten: Die Anzahl der Spalten in der Gruppe.
  • Gruppe ausblendbar machen: Anzeigeeinstellung der Gruppe. Wenn diese Option auf "Ausblendbar" eingestellt ist, ist der Standardzustand "Eingeblendet".
  • Farben: Die Umrissfarbe der Gruppe als HTML-Hexadezimalwert.

Sie können Gruppen erstellen, indem Sie das Gruppensymbol in die Projektvorschau ziehen.

Tipp:

Sie können mehrere Gruppen gleichzeitig bearbeiten. Halten Sie beim Auswählen von Gruppen in der Projektvorschau die Umschalttaste gedrückt, um mehrere Gruppen auszuwählen. Im Seitenbereich vorgenommene Änderungen werden auf alle ausgewählten Gruppen angewendet.

Mithilfe von Schaltflächen können Sie entweder Daten erfassen oder eine URL öffnen. Auf der grafischen Bedienoberfläche für Schaltflächen können folgende Elemente bearbeitet werden:

  • Aussehen: Konfigurieren des Aussehens von Schaltflächen im Projekt
    • Beschriftung: Größe von Beschriftung und Text einer Schaltfläche mit den Optionen "klein" (Standardeinstellung), "mittel" und "groß"
    • Größe: Größe der Schaltfläche. Verwenden Sie zum Ändern der Größe den Schieberegler.
    • Form: Die Form der Schaltfläche kann ein Rechteck oder ein Rechteck mit abgerundeten Ecken sein.
    • Farben: Die Farben des Schaltflächenhintergrunds und -umrisses als HTML-Hexadezimalwerte.
    • Bild: Das Schaltflächenbild. Verwenden Sie Galerie durchsuchen, um in der Symbolgalerie ein Bild auszuwählen, oder wählen Sie Neue hochladen aus, um ein eigenes Bild hochzuladen. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl des Bildes die Größe der Schaltfläche. Schaltflächenbilder dürfen nicht größer als 1 MB sein.
  • Daten: Der Typ der Daten, der für die einzelnen Felder erfasst wird, wenn auf die Schaltfläche getippt wird.
    • Ziel-Feature-Layer: Der Feature-Layer, an den über die Schaltfläche erfasste Daten gesendet werden
    • Erfassungsmodus (nur Punkte): Der Modus zum Erfassen von Punkten oder Streaming-Punkten.
    • Foto oder Video (oder beides) aufnehmen: Die Konfiguration für die Anzahl an Fotos oder Videos, die über eine Schaltfläche aufgenommen werden. Der Maximalwert für Fotos lautet 5. Der Maximalwert für die Anzahl der Videos lautet 1. Für die Aufnahme eines einzelnen Fotos können Sie die Kameravorschau ausblenden und die Fotoposition für den erfassten Datensatz verwenden. Für die Videoaufnahme kann die Vorschau nicht ausgeblendet werden, und die maximale Länge der einzelnen Videos beträgt 10 Sekunden. Wenn eine Projektschaltfläche für die Aufnahme von Fotos und Videos konfiguriert ist, kann der App-Benutzer zwischen Foto und Video wählen.
    • Erfassungsfelder: Diese Felder können gefüllt werden mit festen Werten, Projekt-Benutzereingabevariablen, Schaltflächen-Benutzereingabevariablen, die dem Benutzer das Eingeben oder Auswählen eines Wertes in einer Liste ermöglichen, nachdem auf die Schaltfläche getippt wurde, Gerätevariablen (z. B. Geschwindigkeit oder Genauigkeit) oder Arcade-Ausdrücken.
  • Link: Eine spezielle URL, die beim Klicken auf die Schaltfläche geöffnet wird.
    • Start-URL: Konfigurieren Sie diese URL manuell. Dies kann eine Website-URL sein, die mit HTTPS beginnt, oder ein App-Link, über den eine andere App gestartet wird.
    • Mobile Survey123-App starten: Link zum Starten der mobilen ArcGIS Survey123-App erstellen. Wählen Sie einen Survey aus, und definieren Sie anhand von festen Werten, Gerätevariablen oder einer Projekt-Benutzereingabevariablen den Eingabewert für unterstützte Survey-Fragen. Optional können Sie nach dem Übermitteln des Survey auch zu QuickCapture zurückkehren.
Tipp:

Sie können mehrere Schaltflächen gleichzeitig bearbeiten. Halten Sie beim Auswählen von Schaltflächen in der Projektvorschau die Umschalttaste gedrückt, um mehrere Schaltflächen auszuwählen. Im Seitenbereich vorgenommene Änderungen werden auf alle ausgewählten Schaltflächen angewendet.

Sie können Schaltflächen für die Datenerfassung erstellen, indem Sie das Schaltflächensymbol in die Projektvorschau ziehen. Die neue Schaltfläche verfügt über die Felder des Standard-Layers. Wenn für das Projekt kein Standard-Layer festgelegt wurde, muss der Autor auf der Registerkarte Daten des Schaltflächen-Seitenbereichs die Datenquelle für die Schaltfläche auswählen, um sie hinzuzufügen.

Hinweis:

Auf der Registerkarte Daten werden nur editierbare Felder angezeigt. Nicht editierbare Felder können im Designer nicht konfiguriert werden.

Ziehen Sie zum Hinzufügen von Schaltflächen, die eine URL öffnen, das Link-Symbol in die Projektvorschau. Wählen Sie auf der Registerkarte Link die Option URL aus, wenn Sie die URL manuell angeben möchten, oder wählen Sie Mobile Survey123-App, wenn Sie einen Survey auswählen und eine Verknüpfung dazu herstellen möchten.

Sie können eine vorhandene Schaltfläche duplizieren oder löschen. Wählen Sie in der Projektvorschau die Schaltfläche aus, und tippen Sie auf der Registerkarte Aussehen des Schaltflächen-Seitenbereichs auf die Schaltfläche Duplizieren oder Löschen.

Schaltfläche "Duplizieren" oder "Löschen" ziehen

Sie können diese und weitere Eigenschaften bearbeiten, indem Sie den JSON-Code des Projekts ändern. Sie können Code zwischen dem QuickCapture Designer und Ihrem bevorzugten JSON-Editor kopieren und einfügen oder direkt im Designer bearbeiten. Die Syntaxüberprüfung im Designer ist nicht umfassend, gehen Sie daher beim Durchführen von Änderungen sorgfältig vor. Möglicherweise ist es hilfreich, Codeausschnitte in einem Online-JSON-Prüfwerkzeug zu überprüfen.

Wenn Sie im JSON-Code des Projekts Eigenschaften vom Typ "Decimal" bearbeiten, verwenden Sie als Dezimaltrennzeichen immer einen Punkt (.). Andere Dezimaltrennzeichen werden nicht unterstützt.

In den folgenden Abschnitten finden Sie weitere Informationen über die gängigsten Anpassungsmöglichkeiten für Projekte.

Streaming-Punkte

Projektautoren können eine Punkt-Schaltfläche auf ähnliche Weise wie Linien- und Polygon-Schaltflächen für die kontinuierliche Erfassung konfigurieren. Die Erfassung von Streaming-Punkten ist hilfreich, wenn Sie GNSS-Metadaten und andere Daten, z. B. die Geschwindigkeit für jeden Stützpunkt eines Pfades, aufzeichnen möchten. Jeder Stützpunkt des Pfades wird durch einen Punkt dargestellt und kann automatisch kontinuierlich an ArcGIS gesendet werden.

Wenn eine Schaltflächen-Benutzereingabe auf eine Punkt-Schaltfläche angewendet wird, kann der Streaming-Modus nicht für diese Schaltfläche aktiviert werden. Wenn der Streaming-Modus bereits für eine Punkt-Schaltfläche aktiviert wurde, kann auf diese Schaltfläche keine Schaltflächen-Benutzereingabe angewendet werden.

Die Erfassung von Streaming-Punkten ist nicht für die aktive Nachverfolgung der Position von Außendienstmitarbeitern vorgesehen.

Weitere Informationen finden Sie unter Positionsfreigabe.

Anzeigen der Karte nach der Erfassung

Projektautoren können eine Punkt-Schaltfläche konfigurieren, um die Karte nach der Erfassung anzuzeigen. Der Außendienstmitarbeiter kann die erfasste Position visuell auf der Karte überprüfen und bei Bedarf die Karte schwenken, um eine genauere Position zu erfassen.

Wenn die Karte aktiviert ist, kann der Projektautor auch den Kartentitel oder den Kartenhinweis anpassen, um Vorgaben oder Anweisungen für den Außendienstmitarbeiter bereitzustellen.

Feste Werte

Sie können festlegen, dass beim Tippen auf eine Schaltfläche feste Werte auf Felder angewendet werden. Der unveränderliche Text wird vom Autor definiert und ist durch Feldtyp und -länge beschränkt. Beispielsweise akzeptiert ein ganzzahliges Feld keinen Dezimal- oder Textwert.

Gerätevariablen

Mit Gerätevariablen werden allgemeine GIS-Attribute in QuickCapture-Feldern automatisch ausgefüllt. Nicht alle Variablen können auf alle Feldtypen angewendet werden. Die Zeitstempelvariablen etwa werden nur für Felder des Typs "Datum" übernommen.

Einige Variablen werden automatisch Schaltflächenfeldern mit einem bestimmten Namen zugewiesen. Sie können diese benannten Felder manuell im Feature-Layer erstellen oder optional Informationen von GPS-Receiver erfassen aktivieren, wenn Sie einen Feature-Layer in ArcGIS Online erstellen oder einen Feature-Layer in ArcGIS Enterprise erstellen.

Geräteinformationen

VariableKompatibler FeldtypKompatibler Feature-TypFeld, dem die Variable automatisch zugewiesen wird

Projektname

Variablenname: projectName

Name des Projekts, in dessen Rahmen der Datensatz erfasst wurde

Text

Punkte, Linien, Polygone

-

Installations-UUID

Variablenname: installUUID

Eindeutige Kennung der mobilen App, die bei der Installation erstellt wurde. Diese Variable kann zur eindeutigen Identifizierung eines Geräts verwendet werden.

Text

Punkte, Linien, Polygone

-

App-Version

Variablenname: appVersion

QuickCapture-Version

Zeichenfolge

Punkte, Linien, Polygone

-

Operating System

Variablenname: operatingSystem

Plattform und Betriebssystemversion

Zeichenfolge

Punkte, Linien, Polygone

-

Sitzungs-ID

Variablenname: sessionId

Eindeutige ID, die jedes Mal generiert wird, wenn die Positionsfreigabe aktiviert wird.

Zeichenfolge

Punkte, Linien, Polygone

-

Energiemodus

Variablenname: powerMode

Kategorie des Energiemodus. Mögliche Ergebnisse: Unbekannt (0), Ausgewogen (1), Stromsparmodus.

Integer

Integer

-

Stromquelle

Variablenname: powerSource

Kategorie der Stromquelle. Mögliche Ergebnisse: Unbekannt (0), Netzbetrieb (1), USB (2), Drahtlos (3) und Akku (4).

Integer

Punkte

-

Akkustatus

Variablenname: batteryState

Kategorie des Akkustatus. Mögliche Ergebnisse: Unbekannt (0), Netzteil nicht angeschlossen (1), Wird geladen (2), Netzteil angeschlossen und vollständig geladen (3) und Netzteil angeschlossen, aber kein Ladevorgang (4).

Integer

Punkte

-

Akkuladestand

Variablenname: batteryLevel

Akkuladestand als Prozentangabe (0–100).

Integer

Punkte

-

Magnetische Deklination

Variablenname: magneticDeclination

Winkel zwischen der magnetischen Nordrichtung und geographisch Nord in Dezimalgrad.

Double

Punkte

-

Azimut (°)

Variablenname: azimuth

Kompasspeilung des Geräts bei Erfassung des Datensatzes, wobei 0 für geographisch Nord, 90 für Osten, 180 für Süden und 270 für Westen stehen.

Double

Punkte

esrisnsr_azimuth

Neigung (°)

Variablenname: pitch

Neigung des Geräts bei Erfassung des Datensatzes, wobei 0 für das nach oben weisende Gerät steht und 90 die senkrechte Neigung des Geräts im rechten Winkel zum Boden angibt.

Double

Punkte

-

Rollwinkel (°)

Variablenname: roll

Rollwinkel des Geräts bei Erfassung des Datensatzes, wobei 0 für das nach oben weisende Gerät steht, 90 einen Rollwinkel nach rechts und -90 einen Rollwinkel nach links angibt und 180 für das nach unten weisende Gerät steht.

Double

Punkte

-

Hinweis:

Bei manueller Bearbeitung eines Punktes werden die Variablen magneticDeclination, azimuth, pitch und roll gelöscht.

Benutzerinformationen

VariableKompatibler FeldtypKompatibler Feature-TypFeld, dem die Variable automatisch zugewiesen wird

Benutzername

Variablenname: username

Benutzername des aktuell angemeldeten Benutzers

Text

Punkte, Linien, Polygone

-

Vollständiger Name

Variablenname: fullName

Vollständiger Name des aktuell angemeldeten Benutzers

Text

Punkte, Linien, Polygone

-

Vorname

Variablenname: firstName

Vorname des aktuell angemeldeten Benutzers

Text

Punkte, Linien, Polygone

-

Nachname

Variablenname: lastName

Nachname des aktuell angemeldeten Benutzers

Text

Punkte, Linien, Polygone

-

E-Mail

Variablenname: email

E-Mail-Adresse des aktuell angemeldeten Benutzers

Text

Punkte, Linien, Polygone

-

Position

VariableKompatibler FeldtypKompatibler Feature-TypFeld, dem die Variable automatisch zugewiesen wird

Erfassungszeit (UTC)

Variablenname: captureTime

Zeitpunkt der Erfassung in UTC.

Datum

Punkte

esrignss_fixdatetime

Breitengrad (DD)

Variablenname: latitude

Breitengrad in Dezimalgrad.

Double

Punkte

esrignss_latitude

Längengrad (DD)

Variablenname: longitude

Längengrad in Dezimalgrad.

Double

Punkte

esrignss_longitude

Höhe (m)

Variablenname: altitude

Höhe über dem Meeresspiegel oder Ellipsoid in Metern.

Double

Punkte

esrignss_altitude

Horizontale Genauigkeit (m)

Variablenname: horizontalAccuracy

Horizontale Genauigkeit der XY-Koordinaten in Metern.

Double

Punkte

esrignss_h_rms

Vertikale Genauigkeit (m)

Variablenname: verticalAccuracy

Vertikale Genauigkeit der Z-Koordinate in Metern.

Double

Punkte

esrignss_v_rms

Position in DMS

Variablenname: DMS

Position, dargestellt als durch Leerzeichen getrennte Zeichenfolge in Grad, Minuten und Sekunden.

Text

Punkte

-

Position in DDM

Variablenname: DDM

Position, dargestellt als durch Leerzeichen getrennte Zeichenfolge in Grad und Dezimalminuten.

Text

Punkte

-

Position im USNG

Variablenname: USNG

Position im U.S. National Grid

Text

Punkte

-

Position im MGRS

Variablenname: MGRS

Position im Military Grid Reference System.

Text

Punkte

-

Hinweis:

Bei manueller Bearbeitung eines Punkts werden die Variablen altitude, horizontalAccuracy und verticalAccuracy gelöscht.

Reisen

VariableKompatibler FeldtypKompatibler Feature-TypFeld, dem die Variable automatisch zugewiesen wird

Geschwindigkeit (m/s)

Variablenname: speedMS

Bodengeschwindigkeit in Metern pro Sekunde.

Double

Punkte

-

Geschwindigkeit (km/h)

Variablenname: speedKPH

Bodengeschwindigkeit in Kilometern pro Stunde.

Double

Punkte

esrignss_speed

Geschwindigkeit (mi/h)

Variablenname: speedMPH

Bodengeschwindigkeit in Meilen pro Stunde.

Double

Punkte

-

Geschwindigkeit (Knoten)

Variablenname: speedKTS

Bodengeschwindigkeit in Knoten.

Double

Punkte

-

verticalSpeedMS

Vertikale Geschwindigkeit in Metern pro Sekunde.

Double

Punkte

-

Variablenname: verticalSpeedKPH

Vertikale Geschwindigkeit in Kilometern pro Stunde.

Double

Punkte

-

Variablenname: verticalSpeedMPH

Vertikale Geschwindigkeit in Meilen pro Stunde.

Double

Punkte

-

Variablenname: verticalSpeedKTS

Vertikale Geschwindigkeit in Knoten.

Double

Punkte

-

Fahrtrichtung (°)

Variablenname: direction

Wegrichtung, gemessen von Norden aus im Uhrzeigersinn in Dezimalgrad.

Double

Punkte

-

Reiserichtung (4 Himmelsrichtungen)

Variablenname: directionCardinal4

Wegrichtung, generalisiert als eine der vier Himmelsrichtungen. Mögliche Ergebnisse: N, O, S und W.

Text

Punkte

-

Reiserichtung (8 Himmelsrichtungen)

Variablenname: directionCardinal8

Wegrichtung, generalisiert als eine der acht Himmelsrichtungen. Mögliche Ergebnisse: N, NO, O, SO, S, SW, W und NW.

Text

Punkte

-

Aktivitätstyp

Variablenname: activityType

Benutzer-Aktivitätstyp: Unbekannt (0), Stationär (1), Gehen (2), Laufen (3), Fahrrad fahren (4), Fahren (5)

Text

Punkte

-

Startzeit

Variablenname: startTime

Datum und Uhrzeit der Aktivierung der Schaltfläche.

Datum

Linien, Polygone

-

Endzeit

Variablenname: endTime

Datum und Uhrzeit der Deaktivierung der Schaltfläche.

Datum

Linien, Polygone

-

Länge (m)

Variablenname: lengthM

Geodätische Länge in Metern.

Double

Linien, Polygone

-

Länge (km)

Variablenname: lengthKM

Geodätische Länge in Kilometern.

Double

Linien, Polygone

-

Länge (mi)

Variablenname: lengthMI

Geodätische Länge in Meilen.

Double

Linien, Polygone

-

Fläche (m²)

Variablenname: areaM2

Fläche in Quadratmetern; nur für Polygon-Layer.

Double

Polygone

-

Fläche (km²)

Variablenname: areaKM2

Fläche in Quadratkilometern; nur für Polygon-Layer.

Double

Polygone

-

Fläche (mi²)

Variablenname: areaMI2

Fläche in Quadratmeilen; nur für Polygon-Layer.

Double

Polygone

-

Hinweis:

Die vertikale Geschwindigkeit kann keinem Schaltflächenfeld der Web-Designer-Bedienoberfläche zugewiesen werden. Jedoch kann sie über den Variablennamen beim Bearbeiten des Projekt-JSON-Codes erstellt werden.

Bei manueller Bearbeitung eines Punkts werden die Variablen speedMS, speedKPH, speedMPH, speedKTS, verticalSpeedMS, verticalSpeedMPH, verticalSpeedKPH, verticalSpeedKTS, direction, directionCardinal4 und directionCardinal8 gelöscht.

Foto

VariableKompatibler FeldtypKompatibler Feature-TypFeld, dem die Variable automatisch zugewiesen wird

Kamerarichtung (°)

Variablenname: camHeading

Kompasspeilung der hinteren Kamera des Geräts bei Erfassung des Datensatzes, wobei 0 für geographisch Nord, 90 für Osten, 180 für Süden und 270 für Westen stehen. Sie wird auch im EXIF-Tag GPSImgDirection des Bildes gespeichert. Beachten Sie, dass camHeading bei der Aufnahme von Bildern mit camRoll-Werten über ±10 Grad nicht zuverlässig ist.

Double

Punkte

-

Kameraneigung (°)

Variablenname: camPitch

Neigung der hinteren Kamera des Geräts bei der Aufnahme des Bildes, wobei 0 für die nach oben weisende Kamera steht und 90 die senkrechte Neigung der Kamera im rechten Winkel zum Boden angibt.

Double

Punkte

-

Rollwinkel der Kamera (°)

Variablenname: camRoll

Rollwinkel der hinteren Kamera des Geräts bei der Aufnahme des Bildes, wobei 0 für keinen Rollwinkel steht, 90 einen Rollwinkel nach rechts und -90 einen Rollwinkel nach links angibt. Rollwinkel über ±45 Grad bewirken, dass die Geräteausrichtung vom Hoch- in das Querformat geändert wird und die Winkel camHeading, camPitch und camRoll entsprechend angepasst werden.

Double

Punkte

-

Horizontaler sichtbarer Bereich (°)

Variablenname: hfov

Der horizontale sichtbare Bereich der Kameralinse in Grad. Diese Variable wird aus dem EXIF-Tag FocalLength35mmFilm des Bildes berechnet. Wenn kein EXIF-Tag vorhanden ist, wird NULL zurückgegeben.

Double

Punkte

-

Vertikaler sichtbarer Bereich (°)

Variablenname: vfov

Der vertikale sichtbare Bereich der Kameralinse in Grad. Diese Variable wird aus dem EXIF-Tag FocalLength35mmFilm des Bildes berechnet. Wenn kein EXIF-Tag vorhanden ist, wird NULL zurückgegeben.

Double

Punkte

-

Breitengrad (DD) des Fotos

Variablenname: photoLatitude

Breitengrad bei der Aufnahme des Bildes in Dezimalgrad. Der Wert wird auch im EXIF-Tag GPSLatitude des Bildes gespeichert.

Double

Punkte

-

Längengrad (DD) des Fotos

Variablenname: photoLongitude

Längengrad bei der Aufnahme des Bildes in Dezimalgrad. Der Wert wird auch im EXIF-Tag GPSLongitude des Bildes gespeichert.

Double

Punkte

-

Hinweis:

Für Schaltflächen, die mehrere Fotos unterstützen, werden keine Kamera-Gerätevariablen berechnet.

Die Variablen in der folgenden Tabelle sind in der Regel nur bei einer direkten Verbindung zu einem externen GNSS-Empfänger verfügbar. Unter Android sind die mit * gekennzeichneten Variablen jedoch auch dann verfügbar, wenn die Verbindungsherstellung zum externen Empfänger über einen Schein-Positions-Provider erfolgt.

GNSS

VariableKompatibler FeldtypKompatibler Feature-TypFeld, dem die Variable automatisch zugewiesen wird

Typ der Positionsquelle*

Variablenname: positionSourceType

Kategorie der Positionsquelle. Mögliche Ergebnisse: Unknown (0), User (1), System Location (2), External Device (3) und Network Device (4)

Integer

Punkte, Linien, Polygone

esrignss_positionsourcetype

Fix-Typ*

Variablenname: fixType

Typ des Positions-Fix der Koordinate. Mögliche Ergebnisse: NoFix (0), GPS (1), DifferentialGPS (2), PrecisePositioningService (3), RTKFixed (4), RTKFloat (5), Estimated (6), Manual (7), Simulator (8) und SBAS (9).

Integer

Punkte

esrignss_fixtype

Geräteadresse

Variablenname: deviceAddress

Bei dieser Adresse handelt es sich in der Regel um die Bluetooth-MAC-Adresse des Geräts. Beispiel: 0C:00:0A:BB:28:FC. Unter iOS ist jedoch keine Bluetooth-MAC-Adresse verfügbar. Stattdessen wird eine eindeutige Gerätekennung zurückgegeben. Beispiel: 3f89ecd0-bbe5-11ea-8b6e-0800200c9a66.

Text

Punkte

-

Name des Positionssensors*

Variablenname: sensorName

Bei Verwendung des integrierten Positions-Providers lautet der Name "AppStudio-CoreLocation". Bei Verwendung eines externen Empfängers entspricht er dem in der externen Hardware hinterlegten Empfängernamen.

Text

Punkte

esrignss_receiver

Verbindungstyp des Positionssensors

Variablenname: deviceType

Typ des externen Geräts. Mögliche Ergebnisse: Unbekannt (-1), Bluetooth (0), Serieller Port (1) und Bluetooth LE (2).

Integer

Punkte

-

Netzwerkname

Variablenname: networkName

Diese ist nur Netzwerkstandort-Provider verfügbar.

Text

Punkte

-

Netzwerkadresse

Variablenname: networkAddress

Diese ist nur Netzwerkstandort-Provider verfügbar.

Text

Punkte

-

Netzwerkport

Variablenname: networkPort

Diese ist nur Netzwerkstandort-Provider verfügbar.

Integer

Punkte

-

Orthometrische Höhe*

Variablenname: geoidSeparationCustom

Unterschied zwischen dem WGS84-Erdellipsoid und Normalhöhennull entsprechend der vom Benutzer angegebenen Definition in den App-Einstellungen. Dieser ist für alle Arten von Positions-Providern verfügbar.

Double

Punkte

-

Antennenhöhe

Variablenname: antennaHeight

Die Entfernung von der Antenne zur Bodenoberfläche wird von den Höhenwerten in Metern subtrahiert.

Double

Punkte

-

Höhentyp*

Variablenname: altitudeType

Mögliche Ergebnisse sind "Höhe über Meeresspiegel" (0) und "Ellipsoidische Höhe" (1).

Integer

Punkte

-

Geoidundulation*

Variablenname: geoidSeparation

Der Unterschied zwischen dem WGS84-Erdellipsoid und Normalhöhennull entsprechend der Meldung des GNSS-Empfängers in Metern. Wird manchmal auch als orthometrische Höhe bezeichnet.

Double

Punkte

-

Genauigkeitstyp (RMS oder DOP)*

Variablenname: accuracyType

Genauigkeitstyp, der von den Eigenschaften horizontalAccuracy und verticalAccuracy gemeldet wird. Mögliche Ergebnisse: RMS (0) und DOP (1). RMS bezieht sich auf die Genauigkeit im quadratischen Mittel (Root Mean Square). Dies wird basierend auf einem Konfidenzintervall von 68 Prozent für Breitengrad-, Längengrad- und Höhenfehler berechnet, die vom Empfänger im GST-Satz erfasst wurden. Wenn der Empfänger GST nicht unterstützt, wird stattdessen DOP verwendet. DOP bezeichnet die Genauigkeit auf Grundlage einer Genauigkeitsverschlechterung (Dilution of Precision). Dabei wird ein konstanter Wert für User Equivalent Range Error (UERE) verwendet, um die horizontale und vertikale Genauigkeit zu schätzen.

Integer

Punkte

-

Konfidenzniveau für Genauigkeit*

Variablenname: confidenceLevelType

Mögliche Ergebnisse: 68 Prozent (0) und 95 Prozent (1).

Integer

Punkte

-

Mean Radial Spherical Error

Variablenname: positionAccuracy

Mean Radial Spherical Error in Meter. Dies umfasst horizontale und vertikale Fehler.

Double

Punkte

-

Standardabweichung 1-sigma für GST-Breitengrad

Variablenname: latitudeError

Wert der Standardabweichung 1-sigma für den Breitengrad in Metern. Diese Eigenschaft wird nur gefüllt, wenn das Positionierungsgerät GST-Sätze in NMEA-Datenströmen unterstützt.

Double

Punkte

-

Standardabweichung 1-sigma für GST-Längengrad

Variablenname: longitudeError

Wert der Standardabweichung 1-sigma für den Längengrad in Metern. Diese Eigenschaft wird nur gefüllt, wenn das Positionierungsgerät GST-Sätze in NMEA-Datenströmen unterstützt.

Double

Punkte

-

Standardabweichung 1-sigma für GST-Höhe

Variablenname: altitudeError

Wert der Standardabweichung 1-sigma für die Höhe in Metern. Diese Eigenschaft wird nur gefüllt, wenn das Positionierungsgerät GST-Sätze in NMEA-Datenströmen unterstützt.

Double

Punkte

-

HDOP*

Variablenname: hdop

Die horizontale Genauigkeitsverschlechterung (Horizontal Dilution of Precision) der Positionsdaten

Double

Punkte

esrignss_hdop

VDOP*

Variablenname: vdop

Die vertikale Genauigkeitsverschlechterung (Vertical Dilution of Precision) der Positionsdaten

Double

Punkte

esrignss_vdop

PDOP*

Variablenname: pdop

Die Genauigkeitsverschlechterung der Position (Positional Dilution of Precision) der Positionsdaten Die Gleichung zur Bestimmung von PDOP lautet PDOP^2 = HDOP^2 + VDOP^2.

Double

Punkte

esrignss_pdop

Alter der Differentialkorrektur*

Variablenname: differentialAge

Das Alter des differentiellen Signals und der differentiellen Korrektur, die vom GPS-Empfänger zur differentiellen Korrektur der Position in Sekunden verwendet wird.

Double

Punkte

esrignss_correctionage

Referenzpositions-ID*

Variablenname: referenceStationId

Die ID der differentiellen Referenzstation (DSID) für die vom GPS-Empfänger verwendete Station

Integer

Punkte

esrignss_stationid

Sichtbare Satelliten

Variablenname: satellitesVisible

Die Anzahl an Positionierungssatelliten, die zum Zeitpunkt der Positionserfassung sichtbar sind.

Integer

Punkte

-

Verwendete Satelliten

Variablenname: satellitesInUse

Die Anzahl von Positionierungssatelliten, die zum Zurückgeben der Positionsdaten verwendet werden.

Integer

Punkte

esrignss_numsats
Hinweis:

Bei manueller Bearbeitung eines Punkts werden alle externen GNSS-Variablen gelöscht.

Offline-Karte

Die Kartenausdehnung einer Online-Karte wird standardmäßig gecacht, damit sie weiter verwendet werden kann, wenn das Gerät offline ist. Solange das Projekt nicht geschlossen wird, bleibt die Kartenausdehnung, die online sichtbar war, auch offline sichtbar.

Wenn der App-Benutzer ein Projekt öffnet, während das Gerät offline ist, und keine Offline-Karte vom Projektautor konfiguriert wurde, wird die standardmäßige Esri Offline-Karte angezeigt. Die standardmäßige Offline-Karte ist eine vereinfachte Grundkarte der Welt, die dazu dient, einen grundlegenden geographischen Kontext zu lokalen Daten bereitzustellen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, benutzerdefinierte Offline-Karten für die Verwendung durch die App zu konfigurieren: Die Offline-Karte wird vom Autor mit dem Projekt im Web-Designer verknüpft, oder die standardmäßige Esri Offline-Karte auf dem Gerät wird vom App-Benutzer ersetzt.

Im Web-Designer kann eine der folgenden Karten als Projektkarte ausgewählt werden:

  • Online-Grundkarte
  • Online-Webkarte
  • .tpk-, .vtpk- oder .mmpk-Offline-Dateien.
Hinweis:

Eine .mmpk-Datei kann optional auch Online-Inhalte referenzieren, die dann aktualisiert werden, wenn das Gerät online ist. Dies kann in einer nur gelegentlich vernetzten Umgebung nützlich sein. So können Offline-Hintergrund-Layer beispielsweise grundsätzlich angezeigt werden, und wenn das Gerät online ist, können auch vorher erfasste Projektdatensätze auf der Karte angezeigt werden.

Bei der standardmäßigen Esri Offline-Karte handelt es sich um eine .vtpk-Datei, die bei der Installation auf das Gerät kopiert wird. Diese Datei – esri_default.vtpk – kann durch eine eigene Datei mit demselben Namen und einem der folgenden unterstützten Offline-Dateitypen ersetzt werden: .tpk, .vtpk oder .mmpk. Nach dem Ersetzen kann die Karte in jedem Projekt angezeigt werden, das im Offline-Zustand des Geräts geöffnet wird. Diese Datei befindet sich im Kartenordner auf dem Gerät an den folgenden Stellen:

  • Windows: C:\Users\<username>\ArcGIS\QuickCapture\resources\maps
  • Android: Internal Storage/Android/data/com.esri.quickcapture/files/ArcGIS/QuickCapture/resources/maps
  • iOS: QuickCapture/ArcGIS/ArcGIS QuickCapture/resources/maps

Wenn die App neu installiert wird, werden alle ersetzten Dateien gelöscht, und es wird wieder die standardmäßige Esri -Offline-Karte verwendet.

Exklusive Gruppen

Durch eine exklusive Gruppe wird sichergestellt, dass immer nur eine Schaltfläche in der Gruppe aktiv ist. Angenommen, Sie erfassen mehrere Linien, die den sich ändernden Zustand eines Fußweges darstellen. Der Zustand des Weges kann sich im Verlauf ändern, d. h. er kann hervorragend, gut oder schlecht sein. Tippen Sie auf die Schaltfläche Hervorragend, um mit dem Erfassen einer Linie zu beginnen, die einen hervorragenden Abschnitt des Fußweges darstellt. Wenn sich der Zustand ändert, tippen Sie sofort auf die Schaltfläche Schlecht. Die Erfassung der Linie mit hervorragendem Zustand wird gestoppt, und das Erfassen der Linie mit schlechtem Zustand wird gestartet.

Exklusive Gruppen werden in der Regel auf Polylinien- und Polygon-Schaltflächen angewendet. Sie können jedoch auch Punkt-Schaltflächen hinzufügen, für die der Streaming-Modus aktiviert ist. Sie können Schaltflächen aus verschiedenen Vorlagengruppe in eine einzelne exklusive Gruppe einbeziehen, und mehrere exklusive Gruppen können auf ein Projekt angewendet werden.

Projekt-Benutzereingabevariable

Die Projekt-Benutzereingabevariable wird vom App-Benutzer angegeben und kann auf eine oder mehrere Schaltflächen in einem Projekt angewendet werden. Der Wert wird vom App-Benutzer eingegeben. Der Projektautor muss jedoch die Schaltflächen und Felder definieren, auf die die Variable angewendet wird.

Für eine Projekt-Benutzereingabe gilt Folgendes:

  • Pro Projekt können bis zu drei Projekt-Benutzereingabevariablen definiert werden.
  • Ihr Wert wird vor dem Tippen auf eine Schaltfläche vom Benutzer eingegeben. Wenn die Benutzereingabe als erforderlich festgelegt ist, wird der Benutzer beim Starten des Projekts zur Eingabe dieses Wertes aufgefordert. Er kann diesen jedoch jederzeit bearbeiten.
  • Der Wert kann auf beliebige Textfelder in allen Schaltflächen angewendet werden.
  • Der Wert kann auf Textfelder oder ganzzahlige Felder angewendet werden, die mit einer Domäne mit codierten Werten konfiguriert sind.
  • Der Wert kann nicht auf Textfelder angewendet werden, die mit einer Bereichsdomäne konfiguriert sind.

Die Projekt-Benutzereingabevariable verfügt über folgende Eigenschaften:

  • Beschriftung: Text, der in der App als Titel der Seite "Benutzereingabe für Projekt" angezeigt wird
  • Eingabetyp: Es kann sich um einzeiligen oder mehrzeiligen Text oder um eine Auswahlliste handeln. Sie können Auswahlmöglichkeiten hinzufügen, löschen und neu anordnen. Optional können Sie die Eingabe von Freitext für Auswahllisten erlauben.
  • Hinweis übernehmen: Zeigt auf der App-Seite "Benutzereingabe für Projekt" Hinweistext an.
  • Eingabemaske anwenden: Definiert das Format für die Dateneingabe mit Zeichen und Symbolen in Form einer Eingabemaske.
  • Erforderlich: Gibt an, ob der Benutzer der mobilen App den Benutzereingabewert angeben muss, bevor eine Schaltfläche gedrückt werden kann. Wenn nicht "Erforderlich" festgelegt ist, kann der Benutzer einen Benutzereingabewert mithilfe der Schaltfläche "Bearbeiten" (wird oben im Bildschirm neben dem Benutzereingabewert angezeigt) auswählen und einen Wert eingeben.
    Hinweis:

    Wenn Sie einen Benutzereingabewert auf einen Feature-Layer mit erforderlichen Feldern anwenden, stellen Sie sicher, dass "Erforderlich" festgelegt ist, um Übermittlungsfehler zu vermeiden.

  • Barcode-Scanner anzeigen: Barcode-Scanner im Eingabedialogfeld für die Textfeldeingabe verwenden.
    Hinweis:

    Folgende Formate werden unterstützt: QR CODE, UPC A, UPC E, EAN 8, EAN 13, CODE 39 und CODE 128.

Eine Projekt-Benutzereingabe wird vom Projektautor entweder auf der Registerkarte Daten des jeweiligen Feldes oder im Menüelement Benutzereingabe für Projekt erstellt und konfiguriert.

Um eine Projekt-Benutzereingabevariable zu einem Erfassungsfeld einer Schaltfläche zuzuweisen, wählen Sie auf der Registerkarte Daten im Dropdown-Menü des Erfassungsfeldes die Option Benutzereingabe für Projekt aus.

Wählen Sie eine Projekt-Benutzereingabe für ein Textfeld aus.

In der mobilen App kann der Benutzer keinen Text eingeben, der die Länge des Datenfeldes überschreitet.

Schaltflächen-Benutzereingabevariable

Eine Schaltflächen-Benutzereingabevariable wird vom App-Benutzer nach dem Tippen auf eine Schaltfläche in einem Projekt angegeben. Der Wert wird vom App-Benutzer eingegeben. Der Projektautor muss jedoch die Schaltflächen und Felder definieren, auf die die Schaltflächenvariablen angewendet werden.

Schaltflächen-Benutzereingabevariablen unterscheiden sich von Projekt-Benutzereingabevariablen, da Werte vom Benutzer nach dem Drücken einer Schaltfläche eingegeben werden. Für jede Projektschaltfläche können bis zu drei Benutzereingaben für Schaltflächen, mit denen jeweils ein bestimmtes Feld aktualisiert wird, übernommen werden.

Die Schaltflächen-Benutzereingabevariable verfügt über folgende Eigenschaften:

  • Beschriftung: Text, der in der App als Titel der Seite "Benutzereingabe für Projekt" angezeigt wird
  • Eingabetyp: Es kann sich um einzeiligen oder mehrzeiligen Text, Datum/Uhrzeit oder eine Auswahlliste handeln. Sie können Auswahlmöglichkeiten hinzufügen, löschen und neu anordnen. Optional können Sie die Eingabe von Freitext für Auswahllisten erlauben. Sie können einen Standardwert und einen Datumsbereich für den Eingabetyp "Datum/Uhrzeit" angeben.
  • Hinweis übernehmen: Zeigt auf der App-Seite "Benutzereingabe für Projekt" Hinweistext an. Kann bei Konfiguration mit einer Bereichsdomäne oder Domäne mit codierten Werten nicht angewendet werden.
  • Eingabemaske anwenden: Definiert das Format für die Dateneingabe mit Zeichen und Symbolen in Form einer Eingabemaske.
  • Erforderlich: Gibt an, ob der Benutzer der mobilen App den Benutzereingabewert angeben muss, nachdem eine Schaltfläche gedrückt wurde.
    Hinweis:

    Wenn Sie eine Benutzereingabe auf einen Feature-Layer mit erforderlichen Feldern anwenden, stellen Sie sicher, dass die Eigenschaft "Erforderlich" festgelegt ist, um Übermittlungsfehler zu vermeiden.

  • Barcode-Scanner anzeigen: Barcode-Scanner im Eingabedialogfeld für die Textfeldeingabe verwenden.
    Hinweis:

    Folgende Formate werden unterstützt: QR CODE, UPC A, UPC E, EAN 8, EAN 13, CODE 39 und CODE 128.

  • Dialogfeld für Benutzereingaben anzeigen: Gibt an, ob die Schaltflächen-Benutzereingabe zu Beginn oder am Ende der Datenerfassung angezeigt wird. Dies gilt für Schaltflächen, mit denen Linien- und Polygon-Features erfasst werden, nicht hingegen für Punkt-Features.

Abhängig vom Feldtyp sind unterschiedliche Parameter für Benutzereingabevariablen verfügbar:

  • Zeichenfolge: Beschriftung der Benutzereingabe, wird als einzeiliger Text, mehrzeiliger Text, Auswahlliste, Hinweis oder mit Eingabemaske angezeigt, erforderlich.
  • Integer: Beschriftung der Benutzereingabe, erforderlich.
  • Double: Beschriftung der Benutzereingabe, erforderlich.
  • Date: Beschriftung der Benutzereingabe, erforderlich.

Eine Schaltflächen-Benutzereingabe wird vom Projektautor auf der Registerkarte Daten für die jeweilige Schaltfläche konfiguriert. Um eine Schaltflächen-Benutzereingabevariable einem Erfassungsfeld einer Schaltfläche zuzuweisen, wählen Sie auf der Registerkarte Daten im Dropdown-Menü des Erfassungsfeldes Benutzereingabe für Schaltflächen und dann Neu erstellen aus.

Wählen Sie eine Schaltflächen-Benutzereingabe aus, oder erstellen Sie eine neue Schaltflächen-Benutzereingabe.

Wenn Sie eine Schaltflächen-Benutzereingabe für ein Feld erstellen, das über eine Domäne (Domäne mit codierten Werten oder Bereichsdomäne) verfügt, werden die Optionen für den Benutzer als Einfachauswahl-Liste dargestellt. Wenn eine Domäne mit codierten Werten vorhanden ist, kann kein Freitext eingegeben werden. Wenn eine Bereichsdomäne vorhanden ist, ist die Dateneingabe durch den Bereich beschränkt.

Eingabemasken

In einer Eingabemaske wird das Format für die Dateneingabe definiert. Dafür werden Zeichen und Symbole als Teil einer Variable für Projekt- oder Schaltflächen-Benutzereingaben verwendet. Wenn Sie eine Eingabemaske auf eine Benutzereingabevariable anwenden, müssen die vom Benutzer eingegebenen Werte dem spezifischen Muster entsprechen, das von der Eingabemaske definiert wird.

Um eine Eingabemaske auf Ihre Benutzereingabevariable anzuwenden, definieren Sie die Maske in der Eigenschaft userInputs.domain.inputMask.

In der folgenden Tabelle werden die Zeichen und Symbole aufgeführt, die Sie in einer Eingabemaske verwenden können:

ZeichenBedeutung

A

Alphabetisches ASCII-Zeichen erforderlich. Es können die Zeichen A bis Z und a bis z verwendet werden.

a

Alphabetisches ASCII-Zeichen zulässig, aber nicht erforderlich.

N

Alphanumerisches ASCII-Zeichen erforderlich. Es können die Zeichen A bis Z, a bis z und 0 bis 9 verwendet werden.

n

Alphanumerisches ASCII-Zeichen zulässig, aber nicht erforderlich.

X

Beliebiges Zeichen erforderlich.

x

Beliebiges Zeichen zulässig, aber nicht erforderlich.

9

ASCII-Ziffer erforderlich. Es können die Ziffern 0 bis 9 verwendet werden.

0

ASCII-Ziffer zulässig, aber nicht erforderlich.

D

ASCII-Ziffer erforderlich. Es können die Ziffern 1 bis 9 verwendet werden.

d

ASCII-Ziffer zulässig, aber nicht erforderlich. Es können die Ziffern 1 bis 9 verwendet werden.

#

ASCII-Ziffer oder Plus-/Minuszeichen zulässig, aber nicht erforderlich.

H

Hexadezimales Zeichen erforderlich. Es können die Zeichen A bis F, a bis f und 0 bis 9 verwendet werden.

h

Hexadezimales Zeichen zulässig, aber nicht erforderlich.

B

Binäres Zeichen erforderlich. Es können die Ziffern 0 oder 1 verwendet werden.

b

Binäres Zeichen zulässig, aber nicht erforderlich.

>

Alle folgenden alphabetischen Zeichen sind Großbuchstaben.

<

Alle folgenden alphabetischen Zeichen sind Kleinbuchstaben.

!

Deaktiviert Konvertierung von Groß-/Kleinschreibung.

\

Maskiert die oben aufgelisteten Sonderzeichen zur Verwendung als Trennzeichen.

Die Maske besteht aus einer Zeichenfolge von Zeichen und Trennzeichen, optional gefolgt von einem Semikolon und dem Zeichen für Leerzeichen. Die Leerzeichen werden nach der Bearbeitung immer aus dem Text entfernt. Die folgende Tabelle listet Beispielmasken auf:

BeispielmaskeBeschreibung

>A<xxxxxxxxxxxx

Text, der mit einem Großbuchstaben gefolgt von beliebigen Zeichen in Kleinbuchstaben beginnt.

AAA-AAA-AAA;_

Eindeutige Kennung, die Gedankenstriche als Trennzeichen und Unterstriche für jedes erforderliche Zeichen verwendet.

B9.99;-

Stellt einen pH-Wert dar. Die Zahl darf nur mit 0 oder 1 beginnen und kann nur 2 Dezimalstellen umfassen. Ein Gedankenstrich wird für jedes erforderliche Zeichen verwendet.

999-99-9999

Sozialversicherungsnummer (USA).

(999) 999-9999

Telefonnummer (USA).

900 kg

Gewicht in Kilogramm zwischen 0 und 999.

99999

5-stelliger ZIP-Code (USA).

AAA

IATA-Flughafencode.

Webhooks

Webhooks sind weit verbreitet und ermöglichen eine Interaktion zwischen mehreren Anwendungen. Hierbei werden Rückrufe mithilfe von HTTP/POST-Anforderungen zwischen den Anwendungen übergeben. Weitere Informationen finden Sie im Wikipedia-Eintrag zu Webhooks. Die häufigsten Verwendungsmöglichkeiten von Webhooks sind: Senden von Benachrichtigungen per E-Mail oder SMS, Veröffentlichen von Nachrichten in sozialen Medien, automatisches Schreiben von Datensätzen in eine Tabelle und Aktualisieren von Enterprise-Datenbanken.

In QuickCapture können Sie Webhooks einrichten und beim Senden eines Datensatzes aktivieren. Ein Webhook kann nach der erfolgreichen Übergabe von Informationen an den Feature-Layer aufgerufen werden, um dann eine andere Aktion auszulösen, z. B. das Versenden einer E-Mail, das Anhängen des Datensatzes an eine Tabelle oder das Versenden einer Warnung.

Falls es an Ihrem Arbeitsplatz keinen eigenen Webhook-Anbieter gibt, können Sie auf die Angebote von Dritten zurückgreifen, z. B. Make, Microsoft Power Automate, Zapier und tray.io. Mit diesen Services können Sie QuickCapture als Trigger integrieren und so Ihren Prozess noch stärker automatisieren. Insbesondere ist Make mit einem QuickCapture-Modul ausgestattet, über das Sie QuickCapture mit geringem Aufwand, ohne Konfiguration des Webhooks im QuickCapture Designer und ohne Eingabe einer Payload-URL in Ihren Webhook-Workflow integrieren können.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, QuickCapture in Ihren Workflows als Trigger zu verwenden. Sie können zunächst Vorlagen in Make verwenden, um an E-Mail-Benachrichtigungen Anlagen anzufügen, Tabellen Datensätze hinzuzufügen und Kalenderelemente zu erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Automate workflows with Integromat.

Hinweis:

Das QuickCapture-Standardmodul in Make ist für Projekte, die in ArcGIS Online gehostet werden, vorgesehen. Wenn Sie Make für in ArcGIS Enterprise gehostete Projekte verwenden möchten, müssen Sie eine benutzerdefinierte Verbindung einrichten. Weitere Informationen finden Sie unter Connecting Integromat to an ArcGIS Enterprise instance.

Wählen Sie zum Konfigurieren eines Webhooks im QuickCapture Designer das Menüelement Webhooks Webhooks aus. Geben Sie bei der Erstellung eines Webhooks die folgenden Parameter an:

  • Name: Legen Sie den Namen des Webhooks fest (eindeutig für das Projekt).
  • Ziel-Feature-Layer: Wählen Sie einen Feature-Layer aus. Die Payload wird jedes Mal, wenn ein Datensatz an diesen Layer übergeben wird, an die konfigurierte Webhook-URL gesendet.
  • Webhook-URL: Geben Sie an, an welche URL die Projektinformationen gesendet werden. Diese muss von einem externen Webhook-Anbieter bereitgestellt werden.
  • Ereignisdaten: Wählen Sie aus, welche Informationen in die Payload einbezogen werden, z. B. Projektdetails, Informationen zum Benutzer, Portal und gesendeten Datensatz sowie Serverantwort.
  • Status: Legen Sie fest, ob dieser Webhook beim Speichern des Projekts aktiviert wird.

Ein Beispiel für eine Webhook-Payload finden Sie in den FAQ für Projektautoren.

Projektüberprüfung

Beim Öffnen, Speichern oder Freigeben des Projekts wird eine Analyse durchgeführt, um die Projektkonfiguration zu überprüfen. Der Benutzer wird im Bereich Meldungen durch die Schritte zur Behebung der Fehler und Warnungen geführt. Klicken Sie auf den Fehler oder die Warnmeldung, um zum Problem zu navigieren.

Sie können das Projekt mit Warnungen speichern. Bei Fehlern können Sie es jedoch nur speichern, wenn alle Fehler behoben wurden. Folgende Probleme können das Speichern verhindern:

  • Ungültige Datenquellen: Feature-Layer, die gelöscht wurden oder deren Freigabe aufgehoben wurde.
  • Leere erforderliche Felder: Für als erforderlich markierte Felder muss eine Gerätevariable, eine Benutzereingabe oder ein fester Wert definiert sein. Stellen Sie beim Zuweisen einer Benutzereingabe zu einem erforderlichen Feld sicher, dass die Benutzereingabevariable ebenfalls als erforderlich markiert ist.
  • Ungültige Projekteinstellungen: Nicht kompatible Werte für die empfohlene und die erforderliche horizontale Genauigkeit; als erforderlich markierte Einstellungen müssen eine gültige Eingabe aufweisen; ungültige Webhook-Konfiguration oder ein Projekt ohne konfigurierte Schaltflächen.

Ausgerichtete Bilddaten

Sie können QuickCapture so konfigurieren, dass Fotometadaten automatisch erfasst werden, wodurch die Verwendung von ausgerichteten Bilddaten in ArcGIS ermöglicht wird. Durch das Aktivieren von ausgerichteten Bilddaten für ein QuickCapture-Projekt können Sie Ihre vertikalen Bilddaten besser verwalten und visualisieren. Durch die Aktivierung von ausgerichteten Bilddaten für ein Projekt ändert sich die Verwendungsweise der mobilen App nicht, jedoch stehen ArcGIS-Benutzern die folgenden Funktionen zur Verfügung:

  • Auswählen einer Position oder eines Assets und Anzeigen der Fotos, die sie bzw. es abdecken
  • Auswählen eines Fotos zum Anzeigen des Footprints
  • Anzeigen von Korrelationen zwischen Boden-Features (auf der Karte) und Bild-Features

Zum Aktivieren von ausgerichteten Bilddaten im Designer benötigen Sie ein QuickCapture-Projekt, das für die Aufnahme von Fotos konfiguriert ist. Führen Sie zur Aktivierung von ausgerichteten Bilddaten die folgenden Schritte aus:

  1. Klicken Sie auf das Menüelement Projekt-Layer verwalten Manage project layers.
  2. Wählen Sie das Menü des Punkt-Feature-Layers aus, an den die Fotos gesendet werden, und klicken Sie auf Ausgerichtete Bilddaten aktivieren.

    QuickCapture speichert Ihr Projekt und fügt dem ausgewählten Feature-Layer Felder hinzu und ordnet diesen Feldern im Projekt automatisch Gerätevariablen zu. In den Feldern werden Metadaten wie horizontaler und vertikaler sichtbarer Bereich sowie Ausrichtung, Roll- und Neigungswinkel der Kamera gespeichert.

    Durch die Aktivierung von ausgerichteten Bilddaten wird eine Feature-Layer-Sicht mit Lesezugriff für Benutzer erstellt, um ausgerichtete Bilddaten zu untersuchen. Dabei wird ebenfalls ein OIC-Element (Oriented Imagery Catalog, ausgerichteter Bilddatenkatalog) erstellt. Es enthält Informationen, z. B. den Verweis auf die Feature-Layer-Sicht, verschiedene Einstellungen und Standardwerte. Diese beiden Elemente werden von Clients wie Experience Builder, ArcGIS Pro und benutzerdefinierten Web-Apps für die Arbeit mit den ausgerichteten Bilddaten verwendet.

  3. Konfigurieren Sie jede Schaltfläche, mit der ausgerichtete Bilder erfasst werden sollen, so, dass maximal ein Foto aufgenommen wird. Stellen Sie sicher, dass Fotoposition für den erfassten Datensatz verwenden aktiviert ist.

    Funktionen für ausgerichtete Bilddaten werden in Schaltflächen, mit denen mehrere Fotos aufgenommen werden, nicht vollständig unterstützt. Gerätevariablen wie z. B. Richtung, Neigung und Rollwinkel der Kamera sowie Breiten- und Längengrad von Fotos werden von der QuickCapture-App nur für das zuerst aufgenommene Foto berechnet und in Feldern gespeichert.

  4. Klicken Sie auf Speichern.

Sind ausgerichtete Bilddaten aktiviert, berechnet die mobile App zum Zeitpunkt der Fotoaufnahme die Ausrichtung sowie den Roll- und Neigungswinkel der Kamera.

Klicken Sie zur Visualisierung und Verwendung der Fotos in der App Ausgerichtete Bilddaten auf das Menüelement Projekt-Layer verwalten Manage project layers, öffnen Sie das Menü des Layers, und klicken Sie auf Ausgerichtete Bilddaten anzeigen.

Hinweis:

Zur Freigabe von erfassten Fotos in Experience Builder, ArcGIS Pro oder der App "Ausgerichtete Bilddaten" müssen das OIC-Element und die referenzierte Feature-Layer-Sicht freigegeben werden.

Wenn gehostete Feature-Layer in ArcGIS Enterprise verwendet werden, müssen Sie den OIC aus Ihrem Portal manuell hinzufügen, um die Fotos zu visualisieren und zu verwenden. Geben Sie in der App "Ausgerichtete Bilddaten" Ihre Portal-URL und Ihre Anmeldedaten an. Wählen Sie nach der Anmeldung den Ziel-OIC aus, und fügen Sie ihn der App hinzu.

Ausgerichtete Bilddaten mit nicht gehosteten Feature-Layern in ArcGIS Enterprise

Bei Verwendung gehosteter Feature-Layer in ArcGIS Enterprise ist die Anwendung ausgerichteter Bilddaten dieselbe wie für ArcGIS Online, wie oben beschrieben.

Wenn Sie nicht gehostete Feature-Layer in ArcGIS Enterprise verwenden, wird keine Feature-Layer-Sicht erstellt, und die erforderlichen Felder werden nicht automatisch zu Ihrem Feature-Layer hinzugefügt, wenn Sie ausgerichtete Bilddaten in einem QuickCapture-Projekt aktivieren. Die folgenden Felder müssen manuell zum nicht gehosteten Feature-Layer hinzugefügt werden. Wenn diese Feldnamen verwendet werden, werden Variablen automatisch im Projekt visualisiert, wenn ausgerichtete Bilddaten aktiviert sind.

FeldnameAngezeigter NameTyp

camheading

Kamerarichtung (geographisch Nord)

Double

campitch

Kameraneigung

Double

camroll

Rollwinkel der Kamera

Double

hfov

HFOV (horizontaler sichtbarer Bereich)

Double

vfov

VFOV (vertikaler sichtbarer Bereich)

Double

fardist

Weite Entfernung

Double

neardist

Kurze Entfernung

Double

avghtag

Kamerahöhe über dem Boden

Double

acquisitiondate

Aufnahmedatum

Datum

Hinweis:
Der nicht gehostete Feature-Layer benötigt die Unterstützung der Operation Anlagen abfragen. Nicht gehostete Feature-Layer, die aus ArcGIS Desktop veröffentlicht werden, unterstützen diese Operation nicht. Unterstützung für nicht gehostete Feature-Services, die aus ArcGIS Pro veröffentlicht wurden, wurde in Version 10.7.1 hinzugefügt.

Positionsfreigabe

Die Positionsfreigabe ist eine organisationsweite Funktion, mit der aktuelle und vergangene Aufenthaltsorte von Außendienstmitarbeitern aufgezeichnet werden können. Wenn Sie die Positionsfreigabe aktivieren, können lizenzierte Benutzer in Ihrer Organisation die mobile QuickCapture-App zum Hochladen ihrer Standorte in den Positionsfreigabe-Layer verwenden. Die Tracks befinden sich im Positionsfreigabe-Layer in einer sicheren Umgebung: Benutzer können nur ihre eigenen Tracks sehen und benötigen zusätzliche Berechtigungen, um die Tracks anderer Benutzer anzuzeigen. Nach der Aktivierung der Positionsfreigabe können Administratoren die Track Viewer-Web-App nutzen, um Track-Ansichten zu erstellen und so den letzten bekannten Standort sowie Track-Daten für andere Benutzer in der Organisation freizugeben.

Weitere Informationen über die Aktivierung der Positionsfreigabe in Ihrer Organisation finden Sie unter Aktivieren der Positionsfreigabe in ArcGIS Online und Aktivieren der Positionsfreigabe in ArcGIS Enterprise sowie in den Implementierungsanweisungen unter Deploy a Location Sharing Solution with QuickCapture.

Um die Positionsfreigabe in Ihrem Projekt zu aktivieren, wählen Sie das Menüelement Positionsfreigabe Location tracking aus. Wenn Sie die Positionsfreigabe aktivieren, stehen Ihnen folgende Optionen zur Auswahl:

  • Erforderlich: Wenn die Positionsfreigabe erforderlich ist, kann sie nicht von Außendienstmitarbeitern deaktiviert werden.
  • Aktualisierungsintervall für letzten bekannten Standort: Das Intervall für die Einzelposition, die dem letzten bekannten von der mobilen App gemeldeten Standort entspricht. Sie können zwischen 1 Minute, 15 Minuten und 1 Stunde wählen. Der Standardwert ist 1 Minute.
  • Kategorie für letzten bekannten Standort: Der Wert, der in das Kategoriefeld des Layers "Last Known Location" geschrieben wird. Es kann sich um den Projektnamen, einen festen Wert oder eine Projekt-Benutzereingabe handeln. Standardmäßig wird der Projektname verwendet.
  • Aktualisierungsintervall für Tracks: Das Intervall, in dem Positionen in den Track-Layer hochgeladen werden. In der Standardeinstellung ist die Option deaktiviert. Wenn sie deaktiviert ist, wird nur der letzte bekannte Standort hochgeladen. Legen Sie ein Intervall von 10 Minuten fest, um das Hochladen von Tracks zu aktiveren.
  • Kategorie für Tracks: Der Wert, der in das Kategoriefeld des Track-Layers geschrieben wird. Es kann sich um den Projektnamen, einen festen Wert oder eine Projekt-Benutzereingabe handeln. Standardmäßig wird der Projektname verwendet.

Weitere Informationen finden Sie unter FAQ für Projektautoren und FAQ für Außendienstmitarbeiter.

Arcade-Ausdrücke

ArcGIS Arcade kann zur Berechnung von Feldern in mit QuickCapture erfassten Datensätzen verwendet werden. Ein Projektautor kann einen Ausdruck schreiben, der Arcade-Funktionen, Operatoren, Eingabewerte aus anderen Feldern im Ziel-Layer oder Werte aus anderen Layern in der QuickCapture-Projekt-Webkarte verwendet. Im Folgenden sind Beispiele für Anwendungsfälle aufgeführt, die als Arcade-Ausdruck konstruiert werden können:

  • Berechnen eines Wertes aus Werten, die aus einem anderen Feld stammen
  • Durchführen einer Punkt-in-Polygon-Abfrage zur Bereitstellung eines Attributwerts
  • Verwenden einer Funktion zur Berechnung der Zeitdauer einer erfassten Polylinie

Der QuickCapture Designer enthält einen Ausdruck-Generator, der Autoren beim Schreiben von Ausdrücken unterstützt, und verwendet das QuickCapture-Profil. Ähnlich wie Benutzereingaben einmal definiert werden und in mehreren Schaltflächen verwendet werden können, kann ein Arcade-Ausdruck, sobald er im Designer gespeichert wurde, mehreren Schaltflächen zugewiesen werden.

Arcade-Ausdrücke können vom Projektautor auf der Registerkarte Daten für das jeweilige Feld konfiguriert werden. Um einen Arcade-Ausdruck einem Erfassungsfeld einer Schaltfläche zuzuweisen, wählen Sie auf der Registerkarte Daten im Dropdown-Menü des Erfassungsfeldes Arcade-Ausdruck und dann Neu erstellen aus.

Auswählen eines Arcade-Ausdrucks oder Erstellen eines neuen Ausdrucks

Felder, die von ArcGIS verwaltet werden, wie "OBJECTID", "GlobalID", "CreationDate", "Creator", "EditDate" und "Editor", sollten nicht in einem Ausdruck verwendet werden, da ihre Werte erst bekannt sind, nachdem ein Datensatz gesendet wurde. Wenn ein Ausdruck einen Wert für einen Benutzernamen oder ein Datum der Datensatzerfassung benötigt, muss der Ausdruck ein Feld referenzieren, das mit einer Gerätevariablen gefüllt wurde.

Hinweis:

Datensätze, die erfasst werden, wenn das Gerät offline ist, und die Arcade-Ausdrücke enthalten, werden erst verarbeitet, wenn das Gerät wieder online ist, und erst dann werden sie gesendet.